So, 22. Oktober 2017

Vor Duell mit Rapid

20.08.2016 16:49

Prosenik: „Ich möchte es allen zeigen!“

"Gegen den Ex-Klub trifft man ja am liebsten." Das ist auch Rapids Sportchef Müller aufgefallen. Letzte Saison noch unangenehm bei Admiras Grozurek. Jetzt positiv bei Murg gegen Ried und Schaub und Schwab gegen die Südstädter. Der Ex übt halt einen besonderen Reiz aus. Das gilt auch für Philipp Prosenik.

Er hat den Hütteldorfern, die ihn nach den "verlorenen" Jahren bei Chelsea und Milan wieder aufgebaut haben, viel zu verdanken. Der 23-Jährige gehört sogar noch Rapid, stürmt aber am Sonntag für den WAC gegen die Büskens-Truppe. Weil in Wien sein Durchbruch ausblieb: zwei Saisonen, 39 Bundesliga-Einsätze meist als Joker, sieben Tore. Nicht Fisch, nicht Fleisch. "Es gab schöne Momente", erinnert sich Prosenik. "Letztlich aber war ich zwar überall dabei, aber nirgends so richtig." Das galt auch für Rapid II in der Ostliga.

Weshalb er jetzt zugibt: "Die Leihe war überfällig." Vorerst bis Sommer 2017. "Er bleibt unser Junge", betont aber Müller. "Sein Weg zurück ist noch nicht zu." Dabei könnte - auch wenn es Rapid schmerzen würde - am Sonntag sein erstes Liga-Tor für Wolfsberg helfen. Ob er es bejubeln würde? "Das fragen mich derzeit alle", lacht der 1,88-Meter-Hüne. "Ehrlich, ich weiß es nicht, sicher nicht provokant. Ich habe bei Rapid viele Freunde, verfolge jedes Spiel."

Alte Liebe rostet halt nicht. "Daher will ich es allen zeigen", freut sich Prosenik auf seine Kumpels. Wobei Wolfsberg für ihn mehr als nur ein Seitensprung ist: "Ich fühle mich wohl, spüre von allen im Klub das Vertrauen." Auch von Trainer Heimo Pfeifenberger, der aber auch seine Joker-Qualitäten schätzt, sagt: "Wenn er locker bleibt, kann es ein besonderes Spiel für ihn werden. Es wird Zeit für das erste Tor." Womit auch Müller leben könnte: "Solange wir gewinnen."

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