Mo, 20. November 2017

Drohbrief als Rache

19.08.2016 16:08

Nachbar dreht nach Party durch

Autos und Hausmauer mit Farbe beschmiert Drohbrief als "Rache" an FeierndenEs hätte eine gemütliche Feier zum 35. Geburtstag werden sollen - doch ein Nachbar setzte dem Spaß ein jähes Ende. Denn am nächsten Morgen entdeckte die Gastgeberin, dass ein Unbekannter die Autos vor dem Haus sowie die Mauer mit schwarzer Farbe beschmiert hatte. Und inmitten lag auch noch ein Drohbrief…

"Wenn so etwas noch mal vorkommt, dann wird mehr passieren!" - Keinen Spaß versteht offensichtlich ein Bewohner des Langenlebarner Viertels in Tulln. Denn der Wüterich ärgerte sich so sehr über eine Geburtstagsparty, dass er zur Spraydose griff und Selbstjustiz übte. Drei Autos und das Haus wurden "verziert", dazu ein anonymer Brief mit allerlei Drohungen hinterlassen. Die überzogene Reaktion beschäftigt nun die Polizei.

"Bei uns sind wegen dieser Feier keinerlei Beschwerden wegen der Lautstärke eingegangen", heißt es vonseiten der Exekutive. Dafür wird gegen den Rowdy ermittelt. "Wenn Nachbarn sich in ihrer Ruhe gestört fühlen, ist das eine Sache. Aber Vandalismus ist ein echtes Verbrechen!", betont ein Fahnder. Über den Drohbrief erhoffen sich die Kriminalisten aber Hinweise auf den Urheber. Etwaige Zeugen der Nacht-und-Nebel-Aktion sollen sich beim Posten in Tulln melden: Telefon: 059/133-3280.

Wichtiger Rat der Experten: "Bei nächtlicher Ruhestörung sollte man zuerst den Kontakt mit den Nachbarn suchen und - wenn das nichts hilft - die Polizei verständigen. Wer aber glaubt, Selbstjustiz üben zu müssen, macht sich selbst strafbar!"

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