Mi, 18. Oktober 2017

Wegen Bergbaufirma:

19.08.2016 11:58

Felsbrocken zerquetscht Frau vor ihrem Haus

Weil eine lokale Bergbaufirma am Hang oberhalb ihres Hauses Sicherungsarbeiten durchgeführt hat, bei denen sich ein einzelner rund einen Meter großer Felsbrocken löste und ins Tal rollte, wurde eine 48-jährige Frau aus der chinesischen Provinz Shanxi zerquetscht. Sie war sofort tot. Ihrem Mann, der wegen der lauten Geräusche herbeieilte, bot sich ein Anblick des Schreckens.

"Meine Frau wurde in Hackfleisch verwandelt. Es war ein fürchterlicher Anblick", zitiert die britische Zeitung "Mirror" den Witwer der Getöteten. Die Frau hatte keine Chance: Der Ein-Meter-Felsen rollte vom Hang oberhalb des Hauses über das Dach, durchbrach eine Mauer und traf sie im Hof mit voller Wucht von hinten.

Der Mann der Getöteten rief Rettung und Polizei, diese konnten jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen. Ausgelöst wurde der Zwischenfall laut Angaben der Familie des Opfers durch die Arbeiten eines Bergbau-Unternehmens, das den Hang oberhalb des Hauses stabilisieren und damit genau solche Unfälle verhindern wollte.

Schwere Vorwürfe gegen Bergbaufirma
Bei den Arbeiten dürfte sich der Fels gelöst haben, der ins Tal rollte und die 48-Jährige das Leben kostete. Der Witwer erhebt nun schwere Vorwürfe gegen die Bergbaufirma: Sie habe die Anrainer nicht über die Arbeiten informiert und niemanden darauf aufmerksam gemacht, während der Arbeiten das Risikogebiet zu meiden.

Der Witwer fordert angesichts der mangelnden Information nun Entschädigungszahlungen von der Firma. Über die Höhe wird dem Bericht zufolge verhandelt. Doch kein Geld der Welt kann dem Witwer seine Frau zurückbringen.

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