Fr, 15. Dezember 2017

Duell vs. Rosenborg

19.08.2016 09:33

Fink: "Ärgerlich - aber weiter alles drin"

Umstellungen nach der Pleite letzten Sonntag bei Sturm? Für Austria-Trainer Thorsten Fink kein Thema, er vertraute jener Elf, die in Graz sang- und klanglos 1:3 untergegangen war - "weil ich doch nach zwei Niederlagen nicht gleich alles über den Haufen werfen kann". Fink waren auch nicht so sehr die handelnden Personen wichtig, sondern dass elf Mann auf dem Platz stehen, die wieder "Sieges-Hunger" an den Tag legten.

Was die Herren in Violett nach der Pause taten, mit einem Doppelschlag in Minute 51 und 53 Rosenborg Trondheim schockten. Wenn, ja wenn da nicht die Nachspielzeit gewesen wäre. Da kassierte Violett nämlich dieses Gegentor, das man unbedingt vermeiden wollte - so wurde aus einem im Europacup komfortablen 2:0 ein "gefährliches" 2:1 - den Norwegern genügt nun ein Heim-1:0 zum Aufstieg.

"Aus einer schwierigen Situation wurde für uns eine angenehme", lächelte daher auch Rosenborg-Trainer Kare Ingebrigtsen, sein Gegenüber nannte den Treffer "ärgerlich" - auch logisch.

Aber deswegen die Flinte ins Korn werfen? Nicht die Art von Thorsten Fink, der gleich die Devise für das Hinspiel ausgab: "Es ist weiter alles drin, wir fahren dorthin, um zu gewinnen!"

"Sind auch auswärts für ein Tor gut"
Fink war der Sieg wichtiger als das Gegentor: "Wir haben verdient gewonnen, die Spieler haben eine Reaktion gezeigt, auch wenn so ein Treffer weh tut. Aber auch wir sind auswärts immer für ein Tor gut!"

Basis gelegt
Was Austria Mut machen muss: Rosenborg ist nicht mehr jenes Rosenborg, das vor Jahren Stammgast in der Champions League gewesen war. Wenn Violett mutig auftritt, dann ist Europa nah - den "Sieges-Hunger", den die Truppe am Donnerstag wieder gezeigt hat, muss man mitnehmen, in den Einzug in die Gruppenphase der Europa League ummünzen. Die Basis ist gelegt, die Tür offen, jetzt muss man durch diese hindurchgehen. Möglich ist dies, die gerade einmal 6090 Zuschauer spendeten den Spielern nach Schlusspfiff viel Applaus, verabschiedeten diese mit dem Sprechchor "Sch...egal, Austria Wien spielt international".

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