Mi, 21. Februar 2018

Mark Hurtubise:

18.08.2016 11:34

SMS von Michi Raffl nach Unterschrift beim KAC

Mit der Serie "Willkommen in Kärnten" stellt die "Kärntner Krone" bis zum Saisonstart am 15. September die neuen Legionäre der Kärntner Eishockeyklubs vor. Heute ist der neue KAC-Center Mark Hurtubise dran, der schon einiges erlebt hat - nach einer Station in Schottland kämpfte er sich bis in Schwedens Topliga hinauf. Nun soll er das Powerplay der Rotjacken lenken.

Eine Umstellung war es für den Franko-Kanadier Mark Hurtubise schon, als er 2008 seine Zelte erstmals in Europa aufgeschlagen hat - beim schottischen Klub Edinburgh in der britischen EIHL ging es nicht wirklich professionell zu: "Viele Spieler haben gearbeitet, die Trainings waren daher am Abend. Zudem war das Gefälle zwischen Topteams und den Nachzüglern riesig." Mit 89 Punkten war der heute 32-Jährige Liga-Topscorer. "Es war ganz anders als in Kanada - bei uns in Montreal ist Eishockey eine Religion. Trotzdem war es ein guter Schritt, es hat mir die Tür nach Europa geöffnet."

Dann ging es steil bergauf: über die dritte schwedische Liga in vier Jahren bis in die Topliga SHL - 2012/13 ist der Center mit Villachs NHL-Star Michi Raffl und seinem jetzigen KAC-Kollegen Kevin Kapstad mit Leksands von der zweiten in die erste Liga Schwedens aufgestiegen: "Raffl war einer meiner besten Freunde im Team. Er hat mir nach der Unterschrift beim KAC gleich eine Nachricht geschickt und mich auch über die Rivalität mit dem VSV aufgeklärt."

Rechtsschützen wie Hurtubise sind im Eishockey gefragt - er hat seine Stärken im Powerplay, schließt gut ab und hat ein Auge für die Mitspieler. "Heutzutage ist es schwierig, bei fünf gegen fünf zu treffen. Daher ist das Powerplay auch so wichtig für uns." Bei den ersten beiden Testspielen in Südtirol hat er in der Top-Linie mit Jamie Lundmark und Manuel Geier gespielt.

Freundin Maude (27) war bis vorgestern erstmals in Klagenfurt, die Lehrerin besucht Mark zu Weihnachten wieder. In der Zwischenzeit genießt er neben dem Training den Wörthersee und arbeitet mit Teamkollegen wie Kapstad, Fischer und Lundmark weiter am Golf-Handicap. "Wir haben schon einige Runden gespielt."

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