So, 19. November 2017

Verkürzter Rücken

18.08.2016 09:39

„Quasimodo“-Hund mit seltenem Gendefekt gerettet

Ein Pitbull mit einem seltenen Gendefekt hat die Herzen Tausender Internetnutzer im Sturm erobert: "Cuda" leidet unter dem sogenannten "short spine syndrome", hat also eine stark verkürzte Wirbelsäule und erinnert daher optisch an Quasimodo. Nur 17 Hunde weltweit sind davon betroffen. Die Hündin wurde aus dem Haus skrupelloser Vermehrer gerettet.

Das Geschäft mit Lebewesen nimmt erschreckende Ausmaße an. Pitbull-Hündin "Cuda" ist eines der Opfer von Hundevermehrern ohne Skrupel, und sie hat es besonders schlimm getroffen. Denn Cuda ist einer von 17 Hunden weltweit, bei denen das "short spine syndrome" diagnostiziert wurde - ein schwerer Gendefekt, der zu einer stark verkürzten Wirbelsäule führt.

Hund vor dem Tierheim bewahrt
Julie LeRoy arbeitete beim Veterinäramt in Kingston im US-Bundesstaat New York und wurde zu einem Einsatz gerufen. "Ein Mann hatte in seinem Haus eine illegale Hundezucht betrieben, Nachbarn entdeckten Cuda und alarmierten uns", erinnert sich die Tierfreundin. "Sie sagten, ich solle mir diesen Hund anschauen." Nach dem ersten Schock beschloss LeRoy, den behinderten Vierbeiner nicht wie üblich ins Tierheim zu bringen - sie behielt Cuda.

"Cuda ist so ein seltener Schatz"
"Man kann sagen, ich habe meinen Job riskiert, um Cuda zu retten", so Julie LeRoy. Der heute sechsjährige Vierbeiner hat sich bei ihr mittlerweile bestens eingelebt und genießt trotz der Behinderung sein Leben im Kreise von vier gesunden Artgenossen. Cudas Facebook-Seite hat knapp 22.000 Follower, die sich über Updates aus dem Alltag des Pitbulls freuen. "Unser ganzes Leben dreht sich darum, uns um Cuda und die anderen Hunde zu kümmern. Sie ist so ein seltener Schatz."

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