Mo, 20. November 2017

Hoffnung für 2020

17.08.2016 15:59

Siebenkampf-Youngster Lagger: „Bolt ist so cool!“

Auch eine junge Weltmeisterin kann ein ganz großer Fan sein. Sarah Lagger, die mit noch 16 Jahren im Juli sensationell die U20-WM im Siebenkampf gewonnen hatte, hielt es nicht mehr auf ihrem Sitz, ging nach ganz unten in die erste Reihe. Um Usain Bolt bei dessen 200-Meter-Vorlauf im Olympiastadion von Rio zu filmen. "Erstmals habe ich ihn live gesehen. Wie groß der ist", entfuhr es der Kärntnerin, "ich kannte ihn ja bisher nur aus dem TV!"

Ein Riesenerlebnis für Sarah, die mit ihrer Mutter von ihrem Sponsor Kornspitz zu Olympia eingeladen war, den 1,95 Meter großen Bolt beobachten zu können: "Im Prinzip ist er ja die Leichtathletik. Auch wer keine Ahnung von unserem Sport hat, kennt Bolt!"

"Wie er dem Druck standhält! Wie er das wegsteckt!"
Sarah, die im Rahmen ihres Siebenkampfes beim WM-Gold tolle 200 Meter gelaufen war, verrät, was sie besonders am siebenmaligen Olympiasieger beeindruckt: "Wie er dem Druck standhält! Die 100 Meter sind immer knapp, wie er das wegsteckt, ist stark!"

Wie in Rio, wo er Gatlin keine Chance gelassen hatte. "Bolt ist so selbstsicher, so cool. Da ist nichts gespielt. Alles echt." Für sie wäre das nichts: "Ich bin kein Showmensch." Besonders bewundert sie Bolts Kurvenlauf. "Und wenn er dann auf die Zielgerade kommt, läuft es für ihn wie von allein." Da sei er nicht mehr zu bremsen.

"Er wird hier wohl auch die 200 Meter gewinnen!"
"Er wird hier wohl auch die 200 Meter gewinnen!" Da steht am Donnerstagabend (Ortszeit) das Finale auf dem Programm, wobei alle Experten (schon vor dem Semifinale) mit einem erneuten Bolt-Sieg gegen Gatlin spekulierten.

Dann würde am Samstag zum dritten Gold-Triple in Folge nur noch der Triumph mit der 4-x-100-Meter-Staffel fehlen. "Wenn Jamaika keinen Übergabefehler macht, müsste Bolt wieder Gold holen", glaubt Sarah, die zu Beginn ihres Besuchs natürlich auch den Siebenkampf verfolgt hatte. Eine für ihre Karriere natürlich kluge Entscheidung.

"Schließlich doch ein Wettkampf wie jeder andere!"
"Ich kann schon mal ein wenig olympische Atmosphäre schnuppern." Wenn Sarah, die mit ihrer Mutter auch den Copacabana-Strand genoss, mit dann nur 20 Jahren in Tokio 2020 vermutlich erstmals bei den Spielen ist, hat sie wohl weniger Respekt, geschweige denn Angst vor Olympia. "Die Stimmung ist schon gewaltig", sagt Sarah, "aber es ist schließlich doch ein Wettkampf wie jeder andere!"

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