So, 22. Oktober 2017

Hände als Controller

17.08.2016 10:25

Intel präsentiert „Mixed Reality“-Brille Alloy

Der Chipkonzern Intel will mit einem neuen Konzept das Geschäft mit virtueller Realität aufmischen. Die Datenbrille "Project Alloy" erzeugt zum einen eine digitale Welt vor dem von der Außenwelt abgeschirmten Auge des Betrachters. Zugleich aber werden ins Bild Gegenstände oder Personen aus der realen Umgebung eingeblendet.

So sieht der Träger der Brille digitale Ebenbilder seiner Hände und kann sie auch als Werkzeug oder als Spielecontroller benutzen. Möglich wird das durch die Verwendung der ihre Umgebung erkennenden Tiefenkamera RealSense, in die Intel in den letzten Jahren viel investiert hat.

Hände als Controller in der virtuellen Welt
Bei der Vorführung auf der Entwicklerkonferenz IDF in San Francisco ließen sich so zum Beispiel mit realen Händen virtuelle Türen öffnen. Konzernchef Brian Krzanich sprach von "merged reality", etwa: "verschmolzene Realität".

Die Brille soll auch ohne Kabel auskommen, die heute Geräte mit eingebautem Display zum Beispiel von der Facebook-Tochter Oculus oder dem Smartphone-Anbieter HTC brauchen.

Microsofts Hololens geht einen anderen Weg
Microsoft will bei seiner Brille Hololens ebenfalls reale und künstliche Elemente verbinden - der Software-Konzern verfolgt dabei aber eine ganz andere technische Lösung. Die Brille ist durchsichtig und im Gegensatz zum Intel-Konzept werden die virtuellen Elemente ins Blickfeld des Nutzers eingeblendet.

Intel ist auf der Suche nach neuem Geschäft, da der PC-Markt, von dem der Prozessoren-Spezialist immer noch sehr stark abhängt, seit Jahren schrumpft und wohl auch nicht mehr zur früheren Größe zurückkehren wird.

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