Do, 23. November 2017

Polizei ermittelt

16.08.2016 08:55

Tierhasser schoss mit Luftdruckgewehr auf Kater

Gleich zweimal schoss ein Tierhasser in Salzburg-Josefiau auf einen jungen, schüchternen Kater. Die Samtpfote musste operiert werden. Der Veterinär entfernte ein Projektil, das noch im Körper steckte. Die Familie, der der Kater gehört, hat nun eine Belohnung für zweckdienliche Hinweise zum Tierquäler ausgesetzt.

Kater "Tommi", zwei Jahre alt und etwas schüchtern, ist der Liebling der Familie Theil. Der kastrierte Schnurrer holt sich immer wieder Streicheleinheiten ab und sorgt für ein Lächeln auf den Lippen seiner Besitzer. Doch offenbar hat nicht jeder mit Tommi eine Freude. Denn als der Kater am vergangenen Sonntag gegen 16.30 Uhr bei seiner Familie im Garten auftauchte, wirkte er sehr erschöpft. Als ihm seine Besitzer die Pfoten abputzen wollten, bemerkten sie zwei Beulen am Bauch des Schnurrers.

Projektil drang in den Bauch ein
Seine Besitzer riefen sofort bei ihrem Tierarzt an. Dieser bat sie, die Sache noch zu beobachten. Am nächsten Tag fuhr das Paar mit Tommi zu ihm. Der Mediziner stellte fest, dass die Samtpfote offenbar zweimal mit einem Luftdruckgewehr angeschossen worden war. Einmal war es ein Streifschuss, beim zweiten Mal drang das Projektil in den Bauch ein. Es musste chirurgisch entfernt werden.

"Werden nächstes Mal Kinder getroffen?"
Wäre das Projektil noch weiter eingedrungen, hätte der Kater womöglich nicht überlebt. Familie Theil erstattete Anzeige. Die Polizei nimmt die Sache sehr ernst. Die Schüsse müssen im Bereich Fischbachstraße, Bäckerei und Egger-Lienz-Gasse gefallen sein. Denn hier ist Tommi meist unterwegs. Familie Theil hat 1000 Euro Belohnung für zweckdienlich Hinweise, die zur Ergreifung des Tierquälers führen, ausgesetzt. "Was ist, wenn nächstes Mal ein Kind getroffen wird?", fragt das schockierte Paar.

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