Mi, 18. Oktober 2017

Keine Medaille

12.08.2016 07:33

Für deutsche Schwimmer kommt’s in Rio ganz dick!

Was ist nur aus der ehemaligen Schwimm-Großmacht Deutschland geworden? Aller Voraussicht nach gehen die Schwimmer aus unserem Lieblingsnachbarland bei den Olympischen Spielen leer, also ohne Medaille, aus. Die "Bild" bejammert ein "dickes Problem", das sie auch an Weltmeister Marco Koch und dessen Pummel-Figur festmacht.

Über 200 Meter Brust kam Koch über Platz sieben nicht hinaus (Gold holte der Kasache Dimitri Balandin). Ist Koch einfach nicht fit genug? In der Tat glänzt der deutsche Star-Schwimmer mit einem veritablen Schwimmreifen. Süffisant sagt er sogar über sich selbst: "Wenn ich in Badehose am Strand spaziere, würde keiner auf die Idee kommen, dass ich Leistungssportler bin." Und auch Bundestrainer Henning Lambertz gibt zu: "Koch hätte mehr trainieren müssen." Die "Bild" wertet Kochs Abschneiden in Rio jedenfalls als "Debakel".

Mit 83 Kilo zu WM-Gold
Bei einer Größe von 1,85 Meter bringt er es auf immerhin 83 Kilo. Das sind nicht eben die Werte eines Schwerstadipösen, aber auch nicht jene eines top-austrainierten Spitzensportlers. Allerdings: Koch glänzte schon mit dem gleichen Kampfgewicht, als er im Vorjahr in Kasan WM-Gold holte. Trotzdem ist sich Cheftrainer Lambertz sicher: "Wenn wir jetzt nicht in den Schwimmsport investieren, können wir Schluss machen." Kein Leistungsschwimmen mehr in Deutschland? Das wäre dann aber doch eine faustdicke Überraschung.

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