Mo, 21. Mai 2018

Coup bei Juwelier

10.08.2016 20:10

Profi-Gauner gelang Flucht durch den Inn

Die Spuren der Verwüstung nach dem Blitz-Coup beim Juwelier Hüttner Dienstag Früh in Kufstein sind kaum noch sichtbar. Die aufgebrochenen Schiebetüren und der aufgeschnittene Rollladen wurden repariert. Die Polizei hingegen steht noch am Anfang der Ermittlungen. Fix scheint, dass ein Gauner über den Wasserweg flüchtete.

Der Geschäftsalltag hat nach dem Einbruch, bei dem Uhren und Schmuck im Wert von über 200.000 Euro erbeutet wurden, wieder Einzug gefunden. Doch bei den Mitarbeitern hinterließ der Coup Spuren der Verunsicherung. "Wir arbeiten in einem Geschäftsumfeld, in dem solche Vorfälle zunehmen", erklären sie der "Krone". "Was wäre gewesen, wenn die Gauner gekommen wären, als einer von uns gerade den Laden zusperren wollte?", geistern Ängste in ihren Köpfen herum.

"Polizei hätte schneller sein können"

Nicht verständlich ist für die Mitarbeiter, dass die in unmittelbarer Nähe befindliche Exekutive nach Auslösung des Alarms nicht schneller vor Ort war. "Zeitgleich wurde eine Streife zu einer Schlägerei gerufen. Wir waren aber nach acht, neun Minuten vor Ort", erklärt dazu die Polizei Kufstein, die aufgrund eines Zeugen nun definitiv davon ausgeht, dass ein Täter in den Inn gehechtet ist.

Verdächtigen in Kiefersfelden gesehen

Diesen Verdacht erhärtet auch Gerald Pletzer vom Tauchdienst der Stadtfeuerwehr Kufstein, der mit seinen Kollegen bereits sieben Minuten nach Alarmierung im Inn nach dem Flüchtigen suchte: "Wir haben vom Wasser aus beim Baggersee Kiefersfelden eine verdächtige Person gesehen, die weglief. Das haben wird der bayrischen Polizei gemeldet."

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