Fr, 23. Februar 2018

Unterspült

10.08.2016 16:57

Villacher Straße sackte einen halben Meter ab

Der starke Regen in der Nacht auf Mittwoch unterspülte einen Teil der Klagenfurter Villacher Straße, die dadurch absackte. Aufgrund der Schadensbehebung blieb das Teilstück bis 11 Uhr gesperrt. Einmal mehr wird nun jedoch die Diskussion um die rasche Sanierung der schwer baufälligen Straße angeheizt.

Einen halben Meter tief war das Loch, das sich Mittwochfrüh aufgrund einer Unterspülung durch Regenwasser mitten auf der Villacher Straße bildete. So sackte die Fahrbahn genau in jenem Bereich ab, wo vergangenes Jahr eine Gasleitung verlegt worden war.

"Weder der Bau der Gasleitung noch der Straßenzustand sind schuld daran", meint Straßenbaureferent Gerhard Köfer. Das Problem sei der Aushub. "Denn dafür wurde vor hunderten Jahren Material aus dem Lendkanal verwendet. Daher kann die Straße immer wieder absacken." Das jetzige Loch wurde provisorisch zugeschüttet.

Einmal mehr sorgt dieser Vorfall jedoch für eine Anheizung der Diskussion rund um die dringend notwendige Sanierung der Villacher Straße, die ab Oktober beginnen soll. In diesem Zusammenhang attackiert der oberste Personalvertreter beim Land Kärnten, Gernot Nischelwitzer, Köfer, da dieser eine Million für den Bau eines Radweges in Trebesing zur Verfügung stellte: "Wir haben derartig viele baufällige, gefährliche Straßen, wie die Villacher, die dieses Geld eher benötigen."

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