Do, 23. November 2017

Halt verloren

10.08.2016 08:39

Österreicher am Ätna 10 Meter in den Tod gestürzt

Bernhard L. (64) wollte den atemberaubenden und aktiven Vulkan Ätna in Sizilien mit dem Rad bezwingen. Auf 1650 Meter Höhe kam es zur tödlichen Tragödie. Der Österreicher hatte sein Fahrrad abgestellt, wollte Lavahöhlen besichtigen. Dabei stürzte er in der Vulkanlandschaft zehn Meter in den Tod.

Die "Grotta dei tre livelli" beim Vulkan Ätna auf Sizilien wurde dem Österreicher Bernhard L. zum tödlichen Verhängnis. Die Stelle, an der im Jahr 1792 Lavaströme in Richtung der Stadt Catania geflossen waren, ist dieser Tage ein bekannter Zielpunkt von Urlaubern geworden. Auch der rot-weiß-rote Radfahrer wollte sich den Anblick gönnen.

Der 64-Jährige war mit seinem vollbepackten Drahtesel unterwegs und dürfte laut ersten Ermittlungen den Halt verloren haben. Mit freiem Oberkörper, mit einer kurzen Hose, Sportschuhen und einem Radfahrhelm - so wurde der leblose Körper des Österreichers in einer zehn Meter tiefen Schlucht ganz in der Nähe der Urlauberattraktion gefunden.

Touristenführer schlug Alarm
Ein italienischer Touristenführer hatte am vergangenen Freitag gegen 12.50 Uhr Alarm geschlagen, weil er das herrenlose Fahrrad auf der Straße beim Ätna entdeckte, direkt am schwierig zugänglichen Fußweg zu den Höhlen, die durch den historischen Lavastrom entstanden. Die alarmierten Einsatzkräfte bargen den Österreicher, doch für den Pensionisten kam jede Hilfe zu spät. Er dürfte seinen schweren Kopfverletzungen sofort erlegen sein.

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