Mo, 11. Dezember 2017

"QuadRooter"

10.08.2016 08:45

Massive Android-Lücke: Qualcomm legt Patch vor

Die "QuadRooter"-Lücken, die rund 900 Millionen Smartphones und Tablets mit dem Google-Betriebssystem Android gefährden, könnten nach Darstellung des Chipherstellers Qualcomm bald gestopft werden. Man sei von den Forschern zwischen Februar und April über die Schwachstellen informiert worden.

Daraufhin habe man Kunden, Partnern und der Open-Source-Gemeinschaft im Zeitraum zwischen April und Juli die entsprechenden Updates zur Verfügung gestellt. Nach der Untersuchung der israelischen Sicherheitsfirma Check Point klafften die Lücken allerdings Anfang August noch in den Android-Geräten, die über einen Chipsatz von Qualcomm verfügen. Selbst Google hatte in seiner Nexus-Hardware die Patches noch nicht vollständig umgesetzt.

Über "QuadRooter" können Angreifer - krone.at berichtete - den vollen Zugriff auf die Geräte erlangen. Dazu muss der Anwender allerdings eine infizierte App installieren. Experten raten deshalb von der Installation von Anwendungen von außerhalb des Google Play Stores ab.

Der Fall "QuadRooter" wirft erneut ein Schlaglicht auf die oft mangelhafte Update-Politik der Hersteller von Android-Geräten. Bereits bei der bisher größten Android-Sicherheitslücke "Stagefright" mussten viele Nutzer monatelang auf ein Sicherheitsupdate warten. Bei etlichen Geräten wurde damals die Sicherheitslücke überhaupt nicht geschlossen.

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