Fr, 17. November 2017

Sorge um Van Vleuten

08.08.2016 14:09

Mutter nach Horrorcrash: „Ich dachte, sie sei tot“

Die Mutter der niederländischen Radfahrerin Annemiek van Vleuten hat nach dem schweren Sturz ihrer Tochter im olympischen Straßenrennen in Rio de Janeiro am Sonntag das Schlimmste befürchtet. "Ich dachte, dass sie tot ist. Sie lag da so komisch. Und wir haben einfach nichts gehört, wie es ihr ging", sagte Ria van Vleuten am Montag "RTL Nieuws".

"Es war echt eine Grabesstimmung. Es herrschte Totenstille. Erst als Anna im Ziel war, haben wir im Fernsehen den Kommentator sagen hören, wie es mit Annemiek aussieht." Später habe ihre Tochter dann aus dem Krankenhaus angerufen und gesagt, dass soweit alles ok ist, berichtete die Mutter, die am Sonntag Geburtstag hatte und mit der ganzen Familie das Rennen im Wohnzimmer im Fernsehen sah.

Warten auf Hilfe
Ihre Tochter, die regungslos am Boden liegen blieb, musste nach dem Sturz viel zu lange auf Hilfeleistung warten. Umstehende Personen trauten sich anscheinend nicht zu helfen, sondern filmten die am Boden liegende Radfahrerin. Erst nach rund zwei Minuten kamen die Sanitäter bei der Niederländerin an und kümmerten sich um die Verletzte.

Wenig später gab Van Vleuten via Twitter aber bereits Entwarnung. "Ich bin jetzt im Krankenhaus mit ein paar Verletzungen und Brüchen, aber alles wird gut", schrieb die 33-Jährige. "Nach dem besten Rennen meiner Karriere bin ich aber vor allem super enttäuscht." Die Niederländerin hat sich beim Crash drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zugezogen. Sie hofft, bald das Spital verlassen zu können.

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