So, 22. Oktober 2017

Hund "entführt"

05.08.2016 16:43

Happy End für 90-Jährige nach Drama um „Stella“

Die "Krone"-Geschichte hatte für Aufregung gesorgt: Im April wurde einer gehbehinderten Pensionistin aus Wien-Meidling von einer Bekannten die geliebte Yorkie-Hündin "Stella" weggenommen. Die betagte Frau verlor danach fast ihren Lebenswillen. Jetzt aber gibt es für die Pensionistin ein Happy End.

Sogar einen Anwalt - Werner Tomanek - hatte Maria B. (90) eingeschaltet, um Stella zurückzubekommen. Doch das Gesetz war auf der Seite der "Entführerin": Denn sie hatte immer die steuerlichen Abgaben für den Hund bezahlt - womit er offiziell ihr gehört. "Obwohl er seit 2010 bei mir lebte", so die Rentnerin.

"Hatte Angst, dass sie an gebrochenem Herzen stirbt"
"Meine Mutter lag nach dem Verlust ihres Lieblings bloß noch weinend im Bett", erzählt der Sohn der Frau. "Ich hatte Angst, dass sie an gebrochenem Herzen stirbt. Also fuhr ich bis nach Deutschland, um ein Ebenbild von Stella zu kaufen." Und zwar "Jenny", zwei Jahre alt, ein besonders ruhiges Tier.

Zwischen Spaziergängen mit Verwandten der Pensionistin kuscheln die beiden viel miteinander. "Und meine Mama ist endlich wieder glücklich. Obwohl sie natürlich Stella nie vergessen wird", so der Sohn der betagten Frau.

500 Euro an Futtergutscheinen
Elisabeth Heuberger, eine bekannte Tierschützerin aus Niederösterreich, wollte ebenfalls einen Yorkie für Maria B. beschaffen und rief über Facebook zu einer Spendenaktion auf. Der gesammelte Betrag - 500 Euro - wurde der 90-Jährigen nun in Form von Futtergutscheinen überreicht.

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