So, 19. November 2017

Entrup-Attacke

05.08.2016 16:43

Hausverbot! Rapid greift gegen Gewalt-Fan durch!

Die Angriffe auf Neo-Rapidler Maximilan Entrup nehmen kein Ende. Wie erst am Freitagvormittag bekannt wurde, warf ein Anhänger der Grün-Weißen am Donnerstag nach dem 3:0-Sieg gegen Schodsina (siehe Stimmungsvideo oben!) Knallkörper in Richtung der nicht zum Einsatz gekommenen Spieler, darunter auch Entrup, die gerade beim Auslaufen waren. Der Athletiktrainer der Rapidler wurde dabei nur knapp verfehlt! Rapid hat schon erste Kosequenzen gezogen und ein Haus (Stadion-)verbot gegen den Fan erteilt.

Die Hütteldorfer sprachen am Freitag in einer Aussendung von "einem bedauernswerten Zwischenfall", den man "auf das Allerschärfste" verurteile. "Das Abfeuern von Knallkörpern, noch dazu in Richtung von Spielern oder Trainern, ist absolut inakzeptabel. Auch wenn dieser Vorfall glücklicherweise glimpflich endete, muss der noch unbekannte Täter mit Konsequenzen rechnen", so Rapid. Per Videoüberwachung konnte der Gewalt-Fan ausgeforscht werden - und nun wurde gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen. Der Zuschauer ist kein Mitglied einer organisierten Fangruppe. Über mögliche weitere Sanktionen würde man im Bedarfsfall informieren.

Dass die Knallkörper-Attacke Entrup galt, ist so gut wie sicher. Schließlich wurde der 19-Jährige, der im Sommer vom FAC nach Hütteldorf wechselte, zuletzt mehrmals vom eigenen Anhang attackiert.

Außerdem verschickte die Ultras-Gruppierung "Lords Rapid" eine E-Mail an alle Profi-Klubs in Österreich, mit der Bitte, Entrup zu verpflichten. Auch bekundeten die Fans, dass sie den Stürmer schnellstmöglich loswerden wollen, sogar noch vor dem Wiener Derby am 7. August.

"Im Sommertransferfenster 2016 kam beim SK Rapid ein junger Spieler unter Vertrag, der, wie sich herausstellte, aufgrund seiner persönlichen Abneigung gegen unseren Verein, leider nicht zu uns passt. Wir suchen nun also dringend einen Käufer für Maximilian Entrup. Angebote bitte bis Freitag, 5. August 2016 an müller@skrapid.com, da wir den Spieler unbedingt noch vor dem Derby loswerden müssen", lautet das Schreiben. "Aufgrund seiner Vergangenheit in der violetten Fanszene gilt er zwar als zweikampfschwach, kann dieses Manko jedoch durch seine enorme Laufstärke glänzend ausgleichen."

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