Fr, 20. Oktober 2017

Eifersucht im Spiel

05.08.2016 07:27

Mann (58) tötete Noch-Ehefrau: Geständnis abgelegt

Jener 58-jährige Mann, der in der Vorwoche im oberösterreichischen Ried im Traunkreis seine Noch-Ehefrau erstochen und danach versucht hat, sich das Leben zu nehmen, hat nun gestanden, in Tötungsabsicht zur Wohnung der 53-Jährigen gefahren zu sein. Als Motiv gab er die bevorstehende Scheidung und Eifersucht an. Am Donnerstag wurde über den an Krebs leidenden Mann U-Haft verhängt.

Dreimal wollte er sich schon das Leben nehmen, einmal wurde er von seiner Gattin, die sich von ihm scheiden lassen wollte, sogar gerettet. In der Nacht auf den 30. Juli erstach der 58-jährige Josef F. seine 53-jährige Noch-Ehefrau und schnitt sich dann den Hals auf. Die vergangenen Tage verbrachte der Mann auf der Intensivstation und war nicht vernehmungsfähig.

Am Dienstag wurde der Pensionist dann in die Inquisitenabteilung des Steyrer Krankenhauses verlegt - und legte dort sein Geständnis ab: "Er gestand, in Tötungsabsicht zur Wohnung seiner Frau gefahren zu sein", so der Steyrer Staatsanwalt Andreas Pechatschek. Als Motiv für seine Tat gab er an, eifersüchtig gewesen zu sein und die bevorstehende Scheidung nicht verkraftet zu haben. "Nun lassen wir durch ein psychiatrisches Gutachten klären, wie weit der Verdächtige zurechnungsfähig ist", so Pechatschek.

Ermittlungen am Tatort laufen weiter
Josef F. wird derzeit rund um die Uhr bewacht, ein Justizwachebeamter sitzt neben seinem Krankenhausbett und passt auf, dass sich der verhaftete Mann nicht noch einmal etwas antun kann. Inzwischen laufen die Ermittlungen am Tatort weiter. Noch ist unklar, wie F. in der Tatnacht überhaupt in die Wohnung seiner Noch-Ehefrau gekommen war. Sie soll ihn jedenfalls nicht eingelassen haben.

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