Mi, 22. November 2017

Höchste Alarmstufe

03.08.2016 10:28

Rihanna: Aufregung um Sicherheit bei Wien-Konzert

Nachdem beim Megakonzert von Andreas Gabalier im Münchner Olympiastadion wegen der Terrorgefahr rigorose Sicherheitsmaßnahmen herrschten, ziehen nun auch österreichische Veranstalter nach. Beim Rihanna-Konzert am 9. August in der Wiener Stadthalle herrscht höchste Alarmstufe.

So kündigten die Veranstalter des Rihanna-Konzerts an, die entsprechenden Regeln deutlich verschärft zu haben. So seien Handtaschen, Rucksäcke, aber auch Ketten an Brieftaschen oder Nietengürtel gänzlich verboten. "Wir bitten ausdrücklich um Verzicht auf Gegenstände aller Art, die nicht unbedingt erforderlich sind! Die Hinterlegung oder Verwahrung von verbotenen Gegenständen wird voraussichtlich vor Ort nicht möglich sein", machten die Organisatoren klar.

Besucher sollten sich deshalb auf längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle einstellen. Österreichische Musiker, siehe Video oben, glauben übrigens nicht an eine Terrorgefahr.

"Unser Ziel ist es, die Kultur als wesentliches Merkmal einer freien und offenen Gesellschaft nicht einschränken zu lassen und unser gewohntes Leben so weit wie möglich aufrecht zu erhalten", erklärt Marek Lieberberg, Geschäftsführer des Veranstalters Live Nation. Angesichts der zunehmenden Bedrohung sei es jedoch zwingend, den Schutz ganz erheblich auszuweiten. Übrigens: Auch die Jagd auf Pokemons ist verboten. Dass jemand aufs Handy starrt, während sei performt, kann Rihanna nicht ausstehen.

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