So, 27. Mai 2018

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01.08.2016 12:08

Unwetter halten Einsatzkräfte weiterhin auf Trab

Auch am Sonntagabend ist es in weiten Teilen Österreichs erneut zu heftigen Unwettern gekommen. Betroffen waren die Steiermark, Kärnten, Niederösterreich und das Burgenland. Laut Österreichischer Hagelversicherung muss die Landwirtschaft Schäden in Höhe von 2,3 Millionen Euro verkraften.

Besonders von den starken Gewittern betroffen war an diesem Wochenende die Steiermark. Insgesamt wurden 106 Wehren zu 148 Einsätzen gerufen. Knapp 1250 Feuerwehrleute standen im Hilfsdienst.

In Nestelbach bei Graz schlug am Sonntagabend gegen 19 Uhr ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Dabei geriet der Dachstuhl in Brand. Durch das Einschreiten der Feuerwehren wurde eine Ausdehnung des Brandes verhindert. Die Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt außer Haus, wie die Polizei mitteilte. Die genaue Schadenshöhe konnte vorerst noch nicht beziffert werden.

Feuerwehren in Kärnten im Dauereinsatz
Auch in Kärnten waren die Feuerwehren im Dauereinsatz: In der Nacht auf Montag mussten sie zu 50 Einsätzen ausrücken. Es galt vor allem Keller auszupumpen, Verklausungen in Bächen zu beseitigen und umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen. Die meisten Einsätze hat es in den Bezirken St. Veit und Wolfsberg gegeben.

Auch an den Seen standen die Feuerwehren im Einsatz, um vor aufziehenden Unwettern Segler und Surfer rechtzeitig an Land zu holen. Einige Haushalte waren am Sonntagabend ohne Strom, die Energieversorgung konnte aber bis zum Montagmorgen großteils wieder hergestellt werden.

Massiver Regen und Sturm im Weinviertel
In Niederösterreich kam es am Sonntagabend zu etwa 160 Feuerwehreinsätzen. Massiver Regen und Sturm hatten vor allem das Weinviertel getroffen, sagte Sprecher Franz Resperger vom Landeskommando.

In Hohenau an der March deckte der Sturm sieben Häuser ab. Die Feuerwehr rückte mit Planen aus, um die Objekte zu schützen. In Orth an der Donau schlug ein Blitz in ein Einfamilienhaus ein. Im Bezirk Korneuburg wurde insbesondere die Gemeinde Stetten stark getroffen. Keller wurden unter Wasser gesetzt und Straßen verschlammt.

Überflutete Keller im Burgenland
Und auch im Burgenland haben in zahlreichen Gemeinden von Nord bis Süd die Feuerwehrsirenen geheult. Unwetter sorgten in nahezu allen Bezirken für überflutete Keller und Straßen, teilte ein Sprecher der Feuerwehralarmzentrale auf Anfrage mit. In Summe seien 25 Feuerwehren ausgerückt. Sie kamen auf rund 800 Einsatzstunden.

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