Fr, 24. November 2017

Coole Spendenaktion

30.07.2016 17:47

Münchner paddelt für Natur 500 Kilometer nach Wien

Eine ungewöhnliche Aktion, um etwas Gutes zu tun, hat sich der Münchner Pascal Rösler ausgedacht: Der 43-jährige Unternehmer paddelte mit seinem Stand-Up-Paddle-Board 500 Kilometer über die Isar und die Donau von München nach Wien. Dabei sammelt er Spenden für den Bayerischen Naturschutzfond. Warum sich der 43-Jährige solche Strapazen antut? "Ich will der Natur etwas zurückgeben!"

krone.at erreicht den sympathischen Münchner am Samstag kurz nach seiner Ankunft im niederösterreichischen Langenlebarn. "Ich sitze gerade in der Sonne und genieße einen Marillenkuchen und eine heiße Schokolade", erzählt der 43-Jährige gut gelaunt. 32 Kilometer in etwa vier Stunden hat er alleine am Samstag zurückgelegt.

"Dachte, ich komme nie an"
Das Ziel seiner 500 Kilometer langen Reise ist nun endlich in Sicht: "Ich werde am Sonntag so etwa gegen 12.30 Uhr in Wien bei der Kaisermühlenbrücke ankommen." Zweifel daran, dass er es wirklich bis in die Bundeshauptstadt schafft, hatte der Unternehmer gleich zu Beginn seines großen Abenteuers: "Ich hatte schon am ersten Tag keine Lust mehr. Ich bin gleich 50 Kilometer gepaddelt. Es war super heiß, die Finne ist abgerissen und meine Sonnenbrille habe ich auch verloren. Da dachte ich, ich komme nie an."

"Ich brauche keine Likes, ich brauche Spenden"
Doch Rösler gab nicht auf und paddelte weiter - um so viele Spenden wie nur möglich für die Natur zu sammeln. "Ich mache das nicht für mich. Ich habe deshalb auch keine Facebook-Seite erstellt. Ich brauche keine Likes, ich brauche Spenden." Und dafür paddelte der Münchner zunächst die Isar und dann die Donau entlang - sechs bis acht Stunden pro Tag.

Sein Nachtquartier schlug der 43-Jährige in verschiedenen Pensionen auf. Dabei kam es zu "tollen Begegnungen mit Menschen", wie er erzählt. Und das ist nur einer der positiven Aspekte, die der Unternehmer aus seinem Projekt mitnimmt: "Ich hatte drei Ziele, die ich mit dieser Aktion erreichen wollte: Ich wollte der Natur etwas zurückgeben, andere animieren und inspirieren und auch einfach Zeit für mich haben. Ich denke, das habe ich alles geschafft."

Über 5500 Euro gesammelt
Und tatsächlich: 5500 Euro an Spendengeldern kamen bis Samstagnachmittag zusammen. Spenden kann man auch noch weiterhin: "Ich werde die Aktion noch etwa einen Monat laufen lassen. Ich hoffe, dem Bayerischen Naturschutzfond dann etwa 9000 Euro übergeben zu können", zeigt sich Rösler höchst zufrieden.

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