Sa, 25. November 2017

Von Vater gerettet

29.07.2016 18:59

Zweijähriger Bub in Graz beinahe in Pool ertrunken

In Graz ist Freitagmittag ein zweijähriges Kind beinahe in einem Pool ertrunken. Der Bub krabbelte durch eine Lücke in einer Hecke auf das Nachbargrundstück und fiel dort in das fast ebenerdige Bassin. Der Vater bemerkte dies rechtzeitig, ein Passant leistete bis zum Eintreffen des Notarztes Erste Hilfe.

Der Bub habe mit seinen Geschwistern auf einem Grundstück gespielt, das mittels Büschen von einer Liegenschaft getrennt ist, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark mit. Diese Büsche weisen laut Polizei Lücken auf. So dürfte der Kleine in den angrenzenden Garten gelangt und in einen fast ebenerdigen und etwa 1,30 Meter tiefen Pool gestürzt sein.

Vater bemerkte Unglück rechtzeitig
Der genaue Hergang des Unglücks steht noch nicht fest. Aufgrund von Verständigungsproblemen - sowohl Eltern als auch Geschwister des Buben stammen aus dem Irak - sind noch weitere Erhebungen vonnöten, hieß es. Gesichert ist, dass der Vater das Unglück rechtzeitig bemerkte, den Buben aus dem Wasser zog und ihn auf die Straße trug, um Hilfe zu bekommen. Dort brachte ein 41-jähriger Grazer den Zweijährigen in die Seitenlage. Der Bub spuckte dadurch viel von dem geschluckten Wasser aus.

Kind beim Eintreffen im Spital stabil
Das Kind wurde von einem Notarztteam in die Intensivstation der Kinderklinik des LKH Graz gebracht. Sein Gesundheitszustand verbesserte sich bereits während der Fahrt ins Krankenhaus. Beim Eintreffen im Spital war der Bub aber noch bewusstlos. Nach Auskunft eines Arztes habe sich der Zweijährige danach in keinem kritischen Zustand mehr befunden, es mussten keine lebenserhaltenden Maßnahmen ergriffen werden. Der Kleine verblieb zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus.

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