Di, 21. November 2017

„Allahu Akbar“

29.07.2016 10:57

Moslem wollte Arzt köpfen: Angreifer wieder frei!

Da macht sich Fassungslosigkeit breit: In der deutschen Kleinstadt Troisdorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen ist ein Chirurg in seiner Praxis vom Vater eines Patienten angegriffen worden. Der Palästinenser schrie "Allahu Akbar" und drohte dem Arzt sogar, ihn zu enthaupten. Doch anstatt den Angreifer aus dem Verkehr zu ziehen, wurde am Freitag seitens der Behörden bekannt: Der Mann ist bereits wieder auf freiem Fuß!

Die Attacke ereignete sich laut dem Nachrichtenmagazin "Focus" am Montag in der Praxis von Dr. Attila Tan in Troisdorf. Der Vater eines Patienten kam demnach gegen zehn Uhr in Begleitung zweier Söhne und einer verschleierten Frau in die Ordination. Einer der Söhne, 19 Jahre alt, musste wegen eines Wadenbeinbruchs behandelt werden.

Laut Dr. Tan verhielt sich der Vater gleich zu Beginn äußerst aggressiv und wurde noch wütender, nachdem sein Sohn behandelt worden war. Der Arzt erklärte dem Patienten, welche Übungen er nun für einen optimalen Heilungsverlauf zu machen hätte. "Doch er hörte mir gar nicht zu", sagte der Mediziner im "Focus". Das Quartett habe schließlich die Praxis verlassen.

"Er schrie 'Allahu Akbar'. Dann wollte er mich enthaupten"
Wenig später kam der Vater - bewaffnet mit einem Messer - mit den beiden Söhnen wieder zurück. Der Chirurg führte inzwischen eine Operation durch, unterbrach diese und wollte die aufgebrachten Männer beruhigen. Dabei eskalierte die Situation endgültig.

"Der Vater schrie 'Allahu Akbar', wollte, dass ich mich niederknie, mich entschuldige und dem Sohn die Hand küsse. Dann wollte er mich enthaupten", gab Dr. Tan, der dabei offenbar von den Söhnen festgehalten worden war, zu Protokoll.

Vater und Söhne bereits wieder auf freiem Fuß
Mitarbeiterinnen hatten inzwischen die Polizei alarmiert. Diese verhaftete die Männer noch in der Praxis, in der Panik ausbrochen und aus der eine 82-jährige Frau sogar durchs Fenster geflüchtet war.

Danach wurden Ermittlungen wegen Verdachts auf Bedrohung und auf gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung aufgenommen. Einem Staatsanwalt zufolge wurde die Wohnung der Verdächtigen durchsucht, die Tatwaffe konnte dabei aber nicht sichergestellt werden. Alle Beteiligten befinden sich deshalb inzwischen wieder auf freiem Fuß!

Frau des Chirurgen erlitt Herzinfarkt
Trauriges Detail des dramatischen Vorfalls: Die Frau des Chirurgen, die in der Praxis am Empfang arbeitet, erlitt einen Herzinfarkt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

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