Mo, 11. Dezember 2017

Flüchtlingsansturm

27.07.2016 12:13

Jetzt hat auch Lateinamerika sein Idomeni

Bilder wie an der serbisch-ungarischen oder griechisch-mazedonischen Grenze gibt es nun auch in Kolumbien zu sehen. Tausende mehrheitlich kubanische Migranten warten an der geschlossenen Grenze zu Panama auf die Weiterreise über Mittelamerika in die USA. In der Gemeinde Turbo ist nun der öffentliche Notstand ausgerufen worden, weil Mittel zur Versorgung der Migranten fehlen.

Der Bürgermeister von Turbo, Alejandro Abuchar, bat am Dienstagabend die Staatsregierung um Hilfe. Die Migranten harren an der seit Mai geschlossenen Grenze im Nordwesten Kolumbiens aus.

Abuchar ordnete eine Zählung der Migranten an, deren Zahl auf mindestens 2000 geschätzt wird. Das Ergebnis werde er an die Regierung in Bogota weitergeben, um gemeinsam eine Lösung der Krise zu finden, sagte er. Diese werde wahrscheinlich Abschiebung lauten, sagte der Chef von Kolumbiens Migrationsbehörde.

Der Bürgerbeauftragte der Region, William Gonzalez, sprach von einer dramatischen Situation. Es sei eine große Herausforderung für eine kleine Gemeinde wie Turbo, Tausenden Menschen eine Grundversorgung zu bieten, zumal der Zuzug von Migranten weitergehe.

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