Mi, 23. Mai 2018

Wer steckt dahinter?

26.07.2016 08:38

FBI ermittelt nach Hackerangriff auf US-Demokraten

Das FBI hat Ermittlungen zu dem Hackerangriff auf das E-Mail-System der US-Demokraten eingeleitet. Die Ermittlungen sollten "die Natur und das Ausmaß" des Cyberangriffs klären, erklärte die US-Bundespolizei am Montag.

Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte am Wochenende 20.000 E-Mails aus der Zeit von Jänner 2015 bis Mai 2016 veröffentlicht. Diese brachten die Parteiführung der Demokraten in Bedrängnis, da sie darauf hindeuteten, dass Parteifunktionäre die Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton gegenüber ihrem innerparteilichen Ex-Rivalen Bernie Sanders bevorzugten.

Die Parteiführung soll sich im internen Vorwahlwahlkampf eigentlich neutral verhalten. Doch deuten mehrere E-Mails darauf hin, dass sie die Kampagne von Sanders zu untergraben versuchte. Die Parteivorsitzende Debbie Wasserman Schultz reichte daher am Sonntag ihren Rücktritt ein.

Wer steckt hinter dem Angriff?
Mitarbeiter Clintons äußerten den Verdacht, dass Russland hinter dem Hackerangriff stecke, um damit dem republikanischen Kandidaten Donald Trump zu helfen. Der Rechtspopulist, der unter dem Slogan "Amerika zuerst" antritt, könnte von Moskau bevorzugt werden, da er das US-Engagement in der NATO infrage stellt und auch ansonsten für eine geringere weltpolitische Rolle der USA plädiert.

Russland weist Vorwürfe zurück
Russland wies jede Beteiligung an der Veröffentlichung der gehackten E-Mails zurück. Spekulationen über eine Verwicklung Moskaus seien absurd, sagte ein Kreml-Sprecher. "Das ist ein weiterer Versuch, Russland in den US-Wahlkampf zu ziehen." Auch Außenminister Sergej Lawrow sprach von "unseriösen" Verdächtigungen.

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