Mo, 20. November 2017

Katze aus dem Sack

25.07.2016 10:30

Cornelius Obonya: Jedermann sagt Auf Wiedersehen

Vor dem letzten Anzapfen des Premierenfasses ließ er die Katze aus dem Sack: Noch zwölf Vorstellungen, dann verabschiedet sich Cornelius Obonya von den Salzburger Festspielen. Bereits sein Großvater Attila Hörbiger hatte auf dem Domplatz den Jedermann gemimt. Warum der Enkel nun aufhört und wie seine letzte Premierenfeier lief, verrät Adabei.

Auch wenn das Wetter nicht hielt und die Premiere wegen des starken Regens im Festspielhaus stattfand. Auch wenn einige Gäste - wir unterstellen ihnen mal Unwissenheit - nur im T-Shirt zum Spektakel kamen: Am Ende gab es Standing Ovations für das Ensemble des "Jedermann" in der Inszenierung der Salzburger Festspiele.

Bereits vor der Premiere kursierte das Gerücht, dass Protagonist Cornelius Obonya (47) aufhören wolle. Die "Krone" fragte nach. Hören Sie auf, Herr Obonya? "Lassen Sie sich doch überraschen", sagte er uns augenzwinkernd, punktgenau zur Geisterstunde. 15 Minuten später machte er es dann publik, als er vor dem traditionellen Bieranstich im "Stieglkeller" verkündete, dass das sein letztes Anzapfen als Jedermann sei. Es sei für ihn normal, aufzuhören, wenn eine Intendanz wie jene von Sven-Eric Bechtolf (58) zu Ende geht. Darüber hinaus sei es gut, genau dann einen Schlussstrich zu ziehen, wenn es "fein ist".

Wen der kommende Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser 2017 im Schlepptau hat? Darüber darf spekuliert werden. So wie darüber, ob die neue Buhlschaft Miriam Fussenegger (25) auch nächstes Jahr noch in Amt und Würden sein wird. Ja, einige Kiebitze meinen sogar, dass es in Salzburg künftig ein Auskommen ohne den Hofmannsthal-Hit (es gibt noch zwölf Vorstellungen, Karten nur noch für den 26.7., 29.7. und 6.8.) geben kann. Doch das zu hinterfragen war nicht mehr möglich. Denn ab einem gewissen Zeitpunkt wurde die Presse von der Feier, wir bleiben salzburgerisch vornehm, hinauskomplimentiert ...

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