Do, 23. November 2017

Scharfe Attacken

22.07.2016 06:16

Trump offiziell nominiert: „Bald Ende der Gewalt“

Der Immobilienmilliardär Donald Trump geht nun offiziell als Kandidat der US-Republikaner in die Präsidentenwahl am 8. November. Trump, der noch nie ein politisches Amt bekleidet hat, nahm am späten Donnerstagabend in Cleveland unter großem Jubel zum Ende des viertägigen Konvents die Nominierung seiner Partei an.

Im Ringen um das mächtigste Amt der Welt wird Trump (70) gegen die Demokratin Hillary Clinton (68) antreten, die aller Voraussicht nach in der kommenden Woche in Philadelphia vom Konvent der Demokraten als Kandidatin nominiert werden wird.

Trump hatte seine Bewerbung vor 13 Monaten angekündigt. Wegen seines lautstarken Auftretens und nicht vorhandener politischer Erfahrung wurde seine Kampagne monatelang belächelt. Seine nunmehrige Kandidatur ist die Krönung eines beispiellosen Vorwahlkampfs.

"Kriminalität und Gewalt werden ein Ende haben"
In seiner Nominierungsrede am Donnerstag kündigte Trump an, die USA wieder wohlhabend und sicher zu machen. "Kriminalität und Gewalt, die heute unsere Nation heimsuchen, werden bald ein Ende haben", sagte er vor Tausenden jubelnden Anhängern. Er wolle dem Land Arbeitsplätze, Wohlstand, Würde und Sicherheit zurückbringen. "Wohlstand kann es aber nur geben, wenn law und order gelten", sagte Trump.

Er betonte, unter ihm als Präsident werde wieder "Amerika zuerst" gelten. "Amerikanismus, nicht Globalisierung, das wird unser Credo sein." Dazu werde er auch nur Handelsabkommen mit einzelnen Ländern abschließen. Vereinbarungen, die US-Arbeitsplätze vernichteten, werde es mit ihm nicht geben. Er wolle Steuern senken und die Wirtschaft deregulieren, damit würden Billionen Dollar für die Wirtschaft freigesetzt.

"Das Erbe von Hillary Clinton: Tod und Zerstörung"
Der ehemaligen Außenministerin Clinton warf Trump Versagen auf ganzer Linie vor. Sie trage auch eine Mitschuld am Erstarken islamistischer Gewalt. "Die Probleme, denen wir uns jetzt gegenübersehen - Armut und Gewalt zu Hause und Krieg und Zerstörung im Ausland - werden nur so lange anhalten, wie wir uns auf dieselben Politiker verlassen, die sie erst geschaffen haben", rief Trump.

"Nach 15 Jahren der Kriege im Nahen Osten, nach Billionen ausgegebener Dollar und Tausender verlorener Menschenleben ist die Lage heute schlimmer als jemals zuvor. Das ist das Erbe von Hillary Clinton: Tod, Zerstörung, Terrorismus und Schwäche", sagte Trump unter "Sperrt sie ein!"-Rufen der Delegierten. Unter ihm werde der Kampf gegen den Islamismus entschieden geführt. "Wir müssen die Barbaren vom IS besiegen und wir werden sie rasch besiegen."

Erneut Attacke auf "kriminelle Einwanderer"
Der umstrittene Politiker attackierte auch erneut illegale Einwanderer. 180.000 von ihnen mit einem kriminellen Hintergrund "streifen heute Abend frei herum, um friedfertige Bürger zu bedrohen". Mit dem 20. Jänner - dem Amtsantritt des neuen Präsidenten - werde die Kriminalität ein Ende haben, versprach Trump. Die Zuwanderung aus Ländern, die "vom Terror kompromittiert sind", werde er unterbinden. Er werde ein Einwanderungssystem schaffen, "das funktioniert - aber, das für amerikanische Bürger funktioniert".

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