Sa, 18. November 2017

Tour de France

21.07.2016 18:29

Leader Froome auch beim Bergzeitfahren bärenstark

Christopher Froome ist sein Sieg bei der 103. Tour de France wohl nur noch durch ein Wunder zu nehmen. Ein erneuter Gala-Auftritt beim Bergzeitfahren am Donnerstag brachte dem Briten nicht nur den Erfolg, sondern auch knapp vier Minuten Vorsprung in der Gesamtwertung ein. Auf dem 17 Kilometer langen Teilstück von Sallanches nach Megeve lag Froome erst zurück, am Ende jubelte er aber doch wieder.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht und die rechte Faust zum Himmel gestreckt, beendete Froome die 18. Etappe. Die Freude scheint berechtigt, distanzierte er doch seine Verfolger und das gesamte Feld ein weiteres Mal. Zweiter wurde der Niederländer Tom Dumoulin, der heuer bereits den ersten Kampf gegen die Zeit auf der Tour gewinnen konnte, vor dem Italiener Fabio Aru.

Die 3:52 Minuten Vorsprung auf den Niederländer Bauke Mollema lassen Froome nun relativ gelassen den restlichen 405,5 Kilometer bis zum traditionellen Ziel, den Champs-Elysees, entgegen sehen. Dem Gesamt-Dritten Adam Yates fehlen vor den letzten drei Etappen 4:16 Minuten. Nairo Quintana - vor dem Tourstart als Froomes härtester Rivale ausgerufen - enttäuschte neuerlich. Der Kolumbianer müsste bereits 4:37 Minuten auf den Briten gutmachen.

Um die Richtzeit von Dumoulin am Donnerstag zu schlagen, musste sich allerdings auch Froome ins Zeug legen. Die Zeitmessung stoppte Dumoulin bei 31:04 Minuten. Er sei sehr zufrieden, meinte der Niederländer im Ziel: "Ich glaube allerdings nicht, dass es reichen wird, um die Etappe zu gewinnen."

Er sollte recht behalten. Bei der ersten Zwischenzeit betrug Froomes Rückstand allerdings 23 Sekunden. Bei der zweiten Zwischenzeit nach zehn Kilometern lag der zweifache Tourgewinner bereits nur noch zehn Sekunden hinter Dumoulin. Im Ziel war er 21 Sekunden voran. Wie Dumoulin hatte auch Froome am hügeligen Gelände auf eine Zeitfahrmaschine gesetzt.

Bester Österreicher wurde Georg Preidler als 62. mit 3:16 Minuten Rückstand. Patrick Konrad klassierte sich auf dem 94. Rang, Marco Haller wurde 173. Für Routinier Bernhard Eisel blieb nur der 177. und letzte Platz.

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