Fr, 25. Mai 2018

"KärnThema"

20.07.2016 17:21

Reisepass-Dilemma

Warum es oft gar nicht so leicht ist, zu einem neuen Reisepass zu kommen.

Europa verändert sich; Grenzen, die wir für immer niedergerissen zu haben glaubten, müssen wieder hochgezogen werden; Zäune werden vorbereitet, Kontrollen verschärft.

Von einem Tag auf den anderen kann es im Bedarfsfall mit der Reisefreiheit vorbei sein. Und dann sind wieder hochoffizielle Reisedokumente gefragt. Ein Umstand, der derzeit viele Kärntner in die Bezirkshauptmannschaften treibt, um sich neue Reisepässe machen zu lassen.

Doch nicht immer geht das reibungslos; auch nicht, wenn man die allgemein gültigen Regeln einhält. So mancher Antragsteller muss wieder abziehen und neue Unterlagen herbeischaffen; was oft für Unmut sorgt.

Erwein Paska, Ombudsman der "Kärntner Krone", hat es teils selbst erlebt und recherchiert.

Beispiel Nummer 1: Der Staatsbürgerschaftsnachweis. Er ist eigentlich nicht nötig, wenn man einen alten Reisepass hat, weil man ja auch diesen nicht bekommen hätte, ohne Staatsbürger der Republik Österreich zu sein. Doch wenn der alte Pass mehr als sechs Monate abgelaufen ist, muss trotzdem der Staatsbürgerschaftsnachweis herbeigeschafft werden.

Beispiel Nummer 2: Das Foto. Nicht nur, dass nach den neuen Vorschriften die meisten sich darauf nicht wirklich vorteilhaft abgebildet finden, darf die Aufnahme nicht älter als sechs Monate sein. Und auch da kann es ein Problem mit dem Nachweis geben; deshalb wird geraten, die Bilder vom Fotografen sicherheitshalber mit Datum abstempeln zu lassen.

Beispiel Nummer 3: Frischvermählte. Ein neuer Reisepass dauert bis zur Zustellung fünf Arbeitstage. Wird die Hochzeitsreise sofort angetreten und hat man die Flugtickets schon auf den neuen Familiennamen ausstellen lassen, gibt’s beim Checkin in Zeiten verschärfter Kontrollen mit Garantie Probleme…

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