Do, 19. Oktober 2017

Entwicklungsbremse

20.07.2016 10:37

Mercedes legt Fokus immer stärker auf 2017

Mitten im Titel-Zweikampf zwischen Nico Rosberg und Lewis Hamilton prüft Mercedes eine Entwicklungsbremse für sein Formel-1-Team. "Jede Woche müssen wir analysieren, wie viele Ressourcen wir in Richtung des 2017er-Projekts verschieben wollen. Das ist eine knifflige Angelegenheit", sagte Motorsportchef Toto Wolff vor dem Grand Prix von Ungarn am Wochenende in Mogyorod bei Budapest.

Da sich die Autos für die kommende Saison wegen neuer Regeln stark verändern werden, benötigen die Teams mehr Zeit zur Entwicklung. 2017 werden die Autos breiter, schneller und damit schwerer beherrschbar. Damit soll die Formel 1 wieder attraktiver und spannender werden. "Wenn du ein paar Wochen hinten dran bist, findest du dich am Ende möglicherweise viel weiter hinten wieder", sagte Wolff mit Blick auf den Entwicklungswettlauf der Teams.

Weiterentwicklung früh gestoppt
Mercedes-Pilot Rosberg führt die WM vor dem elften von 21 Rennen mit einem Punkt Vorsprung auf Teamkollege Hamilton an. Die Verfolger liegen bereits deutlich zurück. Angesichts der Überlegenheit der Silberpfeile will Teamchef Wolff nicht mehr lange den Fokus auf das aktuelle Auto legen. "Einige Teams stoppten ihre Weiterentwicklung für 2016 sehr früh. Dadurch erhielten sie einen Vorteil, da die Lernkurve zu Beginn sehr steil ist", erklärte der Wiener.

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