Mi, 22. November 2017

Sensible Daten

18.07.2016 13:39

Google wertet Chrome-Verlauf für Werbung aus

Google informiert Nutzer seines Chrome-Browsers derzeit über Änderungen in den Datenschutzrichtlinien, die es dem Internetgiganten erlauben, den Browserverlauf für personalisierte Werbung auszuwerten. Weil der Browserverlauf zahlreiche sensible Daten enthalten kann, sind viele Nutzer darüber wenig erfreut.

Der Browserverlauf kann etwas sehr persönliches sein, Informationen über sexuelle Vorlieben oder die religiöse und politische Weltanschauung enthalten, berichtet das IT-Portal "Golem". Kein Wunder, dass Googles Ansinnen, den Verlauf von Chrome-Nutzern künftig für personalisierte Reklame zu analysieren, im Netz heftig diskutiert wird.

Wer nicht widerspricht, stimmt zu
Betroffen sind Chrome-Nutzer, die den Verlauf über ihr Google-Konto synchronisieren lassen. Sie erhalten derzeit Benachrichtigungen über die neuen Datenschutzbedingungen, in denen sich Google das Recht der Verlaufsanalyse einräumt. Für viele besonders frech: Wer den neuen Datenschutzbedingungen nicht aktiv widerspricht, stimmt stillschweigend zu. Abschalten können Chrome-Nutzer die personalisierte Werbung auf dieser Website.

Die für die Auswertung des Browserverlaufs notwendigen Änderungen an den Datenschutzrichtlinien hat Google bereits am 21. Juni vorgenommen, Chrome-Nutzer werden aber erst jetzt darüber benachrichtigt. Da der Browserverlauf nicht nur eine Liste aller besuchten Websites, sondern auch Downloads, Plugins und gespeicherte Formulardaten enthält, kommt Google bei der Analyse an viele persönlicher Daten. Wer nicht will, dass der Internetkonzern sie analysiert, sollte die Auswertung seines Browserverlaufs unterbinden.

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