Sa, 25. November 2017

Davis Cup

15.07.2016 17:41

Österreich liegt gegen die Ukraine 0:2 zurück

Österreichs Davis-Cup-Team steht im Duell mit der Ukraine nach dem ersten Tag mit dem Rücken zur Wand. Nach Dennis Novak, der Illja Martschenko in vier Sätzen unterlegen war, gab es auch für Österreichs Nummer zwei Gerald Melzer am Freitag in Kiew nichts zu holen. Der 26-Jährige verlor gegen den favorisierten Sergij Stachowskij klar in drei Sätzen 3:6, 4:6, 3:6.

Damit müssen voraussichtlich Jürgen Melzer/Philipp Oswald am Samstag das Doppel gewinnen, um die Chance von Stefan Koubeks Equipe auf das Weltgruppen-Play-off Mitte September zu wahren. Allerdings hat Österreich noch nie ein Davis-Cup-Duell nach 0:2-Rückstand noch für sich entscheiden können.

Koubek: "Wir schauen nach vorne"
Dennoch wollte ÖTV-Kapitän Koubek die Flinte nicht ins Korn werfen. "Wir schauen nach vorne, und ich bin guter Dinge, dass wir das Doppel gewinnen und der Sonntag noch offen ist", übte sich der 39-Jährige in Zweckoptimismus.

Im Gegensatz zu Novak fand Melzer kaum Chancen vor. Die einzigen beiden Breakchancen hatte der Wiener im dritten Satz beim Stand von 2:3, konnte diese jedoch nicht verwerten. Stachowskij zeigte sich deutlich effizienter. Im ersten und zweiten Satz reichte dem Ukrainer jeweils ein Break zum Satzgewinn.

"Gerald hat einfach nicht ins Spiel gefunden"
"Stachowskij fühlt sich auf diesem Boden extrem wohl. Von Gerald ist das sicher der schwächste Belag. Das hat man heute gesehen, er fühlt sich nicht wohl, hat viele Bälle am Rahmen" analysierte Koubek nach der Partie. "Stachowskij hat unglaublich serviert, Gerald hat einfach nicht ins Spiel gefunden."

Im ersten Durchgang nahm er Melzer den Aufschlag beim Stand von 2:3 ab. Am längsten hielt Melzer im zweiten Satz mit, um seinen Aufschlag jedoch erst recht beim Stand von 4:4 abgeben. Nach dem ersten Break im dritten Satz zum 2:3 vergab Melzer zwei Chancen auf das postwendende Rebreak. Damit war die Entscheidung gefallen. Der Ukrainer verwertete seinen vierten Matchball, alle bei Aufschlag Melzer, zum verdienten Sieg.

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