Di, 17. Oktober 2017

Hatten Schutzengel

15.07.2016 11:53

„Pokémon“-Jäger stürzten von 24 Meter hoher Klippe

Mit dem Smartphone-Spiel "Pokémon Go" hat Nintendo einen Hit gelandet und Millionen Spieler auf der ganzen Welt auf die Jagd nach seinen knuffigen Taschenmonstern geschickt. Doch das Handyspiel hat auch seine Schattenseiten: Abgelenkte Spieler werden immer wieder in Unfälle verwickelt. Zuletzt sind zwei Pokémon-Jäger in Kalifornien sogar über eine Klippe gestürzt.

Zwei Männer hatten im kalifornischen Encinitas nahe einer Klippe nach Pokémon gesucht, als sich das Unglück ereignete: Sie gingen einem "CNET"-Bericht zufolge zu nah an den Abgrund - und stürzten in die Tiefe. Einer der beiden kam nach 15 Metern Fall auf einem Vorsprung zu liegen, der andere stürzte 24 Meter tief bis zum Strand.

Horrorsturz leicht verletzt überlebt
Die beiden Männer hatten einen Schutzengel und verletzten sich bei dem Sturz lediglich leicht. Sie wurden mit Seilen und Schultergurten geborgen und ins nächste Spital eingeliefert, dürften sich bald wieder von ihren Verletzungen erholen. Die Stadt, in der sich der Zwischenfall zugetragen hat, warnt trotzdem, bei der Pokémon-Jagd keine unnötigen Risiken einzugehen und sich von gefährlichen Stellen wie Klippen und Abhängen fernzuhalten.

Abgelenkte Pokémon-Jäger sind nicht nur in den USA ein Problem, sondern auf der ganzen Welt. In Texas kam es wegen eines unachtsamen Spielers zu einem Verkehrsunfall, die niederländische Bahnaufsicht meldete kürzlich Pokémon-Jäger, die sich beim Spielen auf die Bahngleise verirrt hatten. In den USA lockten bewaffnete Räuber zudem einige Pokémon-Jäger in einen Hinterhalt. Mehr dazu hier:

Zahlreiche Österreicher spielen bereits
In Österreich ist "Pokémon Go" noch nicht offiziell über die App-Marktplätze von Apple und Google zu haben, heimische Monsterjäger beschaffen sich das Spiel deshalb auf inoffiziellen Kanälen und installieren es an den offiziellen Stores vorbei auf ihren Geräten. Das birgt das Risiko, sich Viren einzufangen.

Trotzdem wollen viele nicht auf den in den kommenden Tagen erwarteten offiziellen Österreich-Start warten und sind bereits in den heimischen Städten auf Monsterjagd. Für das österreichische Bundeskriminalamt Grund genug, vor den möglichen Folgen unaufmerksamer Pokémon-Expeditionen zu warnen:

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