Mi, 22. November 2017

Trotz Gerüchten

15.07.2016 14:51

Ancelotti: Kimmich geht nicht zu „Papa“ Guardiola

Eine starke Saison bei Bayern München, ein sehr guter Job bei der EM - einen Spieler wie den 21-jährigen Joshua Kimmich könnte derzeit wohl jedes Team gebrauchen. Pep Guardiola holte ihn in der letzten Saison nach München. Mittlerweile ist Guardiola Trainer von Manchester City und möchte - wie es scheint - sein "Wunderkind" von der Säbener Straße nach England holen.

Pep Guardiola darf bei Manchester City aktuell tun und lassen, was er will - die Citizens erlauben ihrem neuen Trainer, praktisch alle Spieler zu kaufen, die er haben möchte.

Flexibilität muss er zeigen, der neue Wunschspieler Guardiolas. Dass er die hat, hat Kimmich bei der EM in Frankreich deutlich bewiesen. Eigentlich defensiver Mittelfeldspieler, setzte ihn Deutschland-Coach Jogi Löw auf der Position des Rechtsverteidigers ein. Seine Leistung war dabei so gut, dass er sogar in das offizielle UEFA-Team des Turniers gewählt wurde.

Bricht Guardiola sein Versprechen?
Dem FC Bayern hatte er bei seinem Abgang versprochen, keine Spieler in die Premier League abzuwerben. Doch gilt das auch für Verwandte? "Er ist fast mein Sohn.", so der Katalane einst über Kimmich.

Sicher ist: Guardiola braucht einen Ersatz für Routinier und Rechtsverteidiger Pablo Zabaleta. Der Vertrag des 31-Jährigen läuft noch bis 2017, es ist fraglich, ob er bei City bleiben wird.

Ancelotti macht Guardiolas Hoffnungen zunichte
Auf der heutigen Pressekonferenz des FC Bayern hat der neue Trainer Carlo Ancelotti die Hoffnungen Guardiolas jäh zerstört. Kimmich bleibe trotz aller Gerüchte "zu 100 Prozent" und sei nach einem etwas längeren Urlaub nach der EM wieder voll einsatzbereit.

Es wäre auch zu unwahrscheinlich gewesen, dass die Münchner den 21-jährigen Kimmich einfach ziehen lassen. Auch sie brauchen langsam einen guten Ersatz für einen alten Hasen: Philipp Lahm ist mittlerweile 32 Jahre alt und wird 2018 seine Karriere beenden. Aktuell ist er schon als Nachfolger für den zurückgetretenen Sportvorstand Matthias Sammer im Gespräch.

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