Sa, 16. Dezember 2017

Neue Image-Kampagne

15.07.2016 08:28

Ist das Gotteslästerung, Herr Rapid-Präsident?

Ein im Kirchenfenster-Stil gehaltenes Sujet, das Steffen Hofmann als Fußballgott erstrahlen lässt. Darunter der Schriftzug: "Mehr als ein Verein" - die neue Imagekampagne des SK Rapid sorgt für Aufsehen, teils auch für Aufregung. Grenzt der Marketing-Gag an Gotteslästerung? Wir fragten beim Präsidenten nach (siehe Video oben).

Michael Krammer, gewohnt smart und eloquent, sieht's entspannt. "Es handelt sich um eine polarisierende Kampagne. Nachdem ich aus der Wirtschaft komme, finde ich polarisierende Kampagnen gut", sagt der Klub-Chef.

Religion und Heilige
Noch bis 20. Juli sind die markanten Sujets auf insgesamt 140 sogenannten City Lights, verstreut über ganz Wien, zu begutachten. 32 Meisterteller bilden den Rahmen für das "Kirchenfenster", das in seiner Aufmachung samt Vereinslogo ganz oben eine klare Botschaft suggeriert: Rapid ist Religion, die Spieler sind die dazugehörigen Heiligen.

Lebensinhalt und Wertewelt
Was so manch Kritiker als grenzwertig erachtet, ist für den Rapid-Boss durchaus aus dem Leben gegriffen. "Für die Rapid-Familie ist es nicht polarisierend", erklärt Präsident Krammer: "Für viele von uns ist Rapid tatsächlich Religion, Lebensinhalt und eine Wertewelt, an der sich viele orientieren." Krammer will die Causa aber auch nicht künstlich aufplustern. "Es handelt sich um eine zarte Andeutung in Form eines Kirchenfensters. Ich kann daran nichts Blasphemisches erkennen. Für mich ist die Kampagne o.k."

Am Donnerstagabend erfolgte die offizielle Eröffnung des Rapid-Museums, genannt Rapideum. Wir waren mit der Kamera dabei:

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