Fr, 25. Mai 2018

"Krone"-Ombudsfrau

19.07.2016 06:00

Wenn plötzlich ein neuer Koffer vor der Tür steht…

Fast zwei Jahre lang versuchte eine Familie aus Oberösterreich erfolglos von einer Fluglinie Ersatz für ein beschädigtes Gepäckstück zu bekommen. Kurz nachdem sich die Ombudsfrau der Sache annahm, passierte ein kleines Wunder: Unangekündigt stand auf einmal ein neuer Koffer vor der Tür der Leser…

Im Oktober 2014 unternahm Familie Ü. eine Städtereise nach Hamburg. Weil die Oberösterreicher nach ihrem Heimflug bei der Gepäckausgabe am Salzburger Flughafen feststellen mussten, dass ihr Reisekoffer beschädigt wurde, wandten sie sich umgehend an den zuständigen Flughafenschalter. "Wir haben vor Ort eine Schadensmeldung ausgefüllt. Daheim angekommen, haben wir dann weitere Unterlagen, wie Bordkarten, Gepäckabschnitte und Fotos vom beschädigten Gepäckstück in Kopie direkt an die Fluglinie und die zuständige Gepäckfirma übermittelt", schilderte Familie Ü. der Ombudsfrau.

Eine Reaktion blieb aus. Deshalb wandten sich die Oberösterreicher mehrmals schriftlich und telefonisch an die Fluglinie. "Wir wurden immer nur vertröstet und haben auch die Unterlagen mehrmals eingereicht". Da die Geduld von Familie Ü. nach fast zwei Jahren Wartezeit ein Ende hatte, wandte sie sich an uns.

Air Berlin bedauerte auf Anfrage die Unannehmlichkeiten und teilte mit, dass das Unternehmen, welches für die Regulierung von Gepäckschäden zuständige sei, keine Unterlagen von Familie Ü. erhalten habe. Man werde den Fall abschließen, sobald alle Informationen eingelangt seien.

Doch die verärgerten Leser betonen: "Wir haben immer wieder Bilder und Unterlagen an die Fluglinie und das Gepäck-Unternehmen geschickt. Die lapidare Antwort darauf war, dass der Fall geprüft werden müsse".

Was kurze Zeit später passierte, konnten weder Familie Ü. noch die Ombudsfrau glauben. Ohne Vorankündigung, und ohne dass neuerlich Dokumente geschickt werden mussten, stand bei den Lesern plötzlich ein nagelneuer Koffer vor der Tür…

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