Fr, 15. Dezember 2017

Grausiger Fund

11.07.2016 09:54

"Pokémon Go"-Spielerin entdeckte Wasserleiche

Seit dem Start des Smartphone-Games "Pokemon Go" haben sich bereits tausende Handy-Besitzer auf die Jagd nach den niedlichen Pixelmonstern begeben. Für eine Jugendliche aus den USA endete die Suche nach virtuellen Tierchen jedoch makaber: Statt Pokémon fand die 19-Jährige im Fluss in der Nähe ihres Hauses in Riverton (Wyoming) eine Wasserleiche.

Sie sei gerade auf der Suche nach Pokémon gewesen, die sich im Spiel an einer "natürlichen Wasserquelle" aufhalten sollten, berichtet "The Verge". Also ging die junge Frau an den Fluss, wo sie die grausige Entdeckung machte. Nach dem ersten Schock alarmierte sie die Polizei.

Nach Ansicht der Polizei dürfte dem Leichenfund ein tragischer Unfall vorangegangen sein, man habe am Fundort nahe einer Brücke keine Hinweise auf Fremdverschulden gefunden.

"Pokémon"-Jägerin war erste am Fundort
Gefunden hätte man die Leiche wohl auch ohne die 19-jährige Pokémon-Spielerin, sie war durch ihren frühmorgendlichen Jagdausflug mit der Handy-App aber die erste am Fundort.

Der Fall zeigt - ebenso wie jener der vier jungen Männer, die "Pokémon Go"-Spieler anlockten und ausraubten -, dass Nintendos Augmented-Reality-Game nicht nur Freude bereiten kann. Weil die App den Spieler dazu animiert, nach draußen zu gehen und in der echten Welt nach Pokémon zu suchen, kann sie ihn auch in unangenehme oder gar gefährliche Situationen bringen.

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