So, 19. November 2017

4 Burschen in Haft

11.07.2016 09:26

„Pokémon Go“-Spieler angelockt und ausgeraubt

Vier Jugendliche sollen in den USA das neue Smartphone-Spiel "Pokémon Go" genutzt haben, um Raubüberfälle zu begehen. Die jungen Männer im Alter zwischen 16 und 18 Jahren wurden in der Nacht auf Sonntag in O'Fallon im Bundesstaat Missouri festgenommen, wie die örtliche Polizei via Facebook mitteilte.

Die Verdächtigen sollen mit der kürzlich veröffentlichten App "Pokémon Go" Spieler zu einem sogenannten Poké-Stop gelockt und mit einer Waffe ausgeraubt haben. Die Zeitung "USA Today" berichtete von "zehn bis elf bewaffneten Raubüberfällen".

Digitale Pokémon in der realen Welt
Das Spiel kann seit vergangener Woche in den USA heruntergeladen werden. Es wird in erweiterter Realität (Augmented Reality) mithilfe von GPS-Standortdaten im Freien gespielt. Dabei geht es darum, an bestimmten Plätzen in der echten Welt verstreute digitale "Pokémon"-Figuren mit dem Handy zu fangen.

Neben Überfällen wurde das neue Game auch in Zusammenhang mit dem Fund einer Leiche gebracht. Eine 19-jährige Frau hatte am Samstag beim Spielen von "Pokémon Go" im US-Bundesstaat Wyoming eine Leiche in einem Fluss gefunden, wie das Portal "County 10" berichtete. Allerdings hatte die Polizei keine Hinweise darauf, dass der Tote Opfer eines Verbrechens geworden war.

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