So, 22. Oktober 2017

Herz durchbohrt

10.07.2016 12:49

Horror-Video: Spanischer Torero von Stier getötet

In Spanien ist erstmals im 21. Jahrhundert ein Torero in der Arena von einem Stier getötet worden. Der 29-jährige Victor Barrio wurde am Samstag in Teruel im Osten des Landes vom Horn des Stiers "Lorenzo" in die Brust getroffen. Das Tier soll unter anderem das Herz des Toreros durchstochen haben.

Stierkämpfe werden in Teilen Spaniens noch immer live im Fernsehen übertragen - auch der letzte Kampf von Barrio. Er hatte den Stier in der letzten Phase des Kampfes mit dem roten Tuch, der Muleta, zum Angriff gereizt. Dabei wurde er von dem 529 Kilogramm schweren Tier niedergestoßen und mehrfach attackiert.

Der Stierkämpfer sei praktisch leblos in die Krankenstation der Arena gebracht worden. Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg.

Lorenzo, der Stier, hat den Kampf um sein Leben ebenfalls verloren. Der Tradition gemäß werden er und seine Mutterkuh nun geschlachtet.

Zuletzt waren in den Jahren 1984 und 1985 zwei Toreros in spanischen Arenen von Kampfstieren getötet worden. Im Jahr 1992 kamen zwei Banderilleros, die Gehilfen von Toreros, bei Stierkämpfen in Spanien zu Tode.

Stierkampf in Spanien umstritten
Die "Corridas" sind in Spanien mittlerweile sehr umstritten. Abgesehen von der Gefahr, die ein bis zu 600 Kilogramm schweres verletztes Rind für den Menschen darstellt, lehnt besonders die junge Generation der Spanier den Stierkampf mittlerweile als brutal, blutig und tierquälerisch ab. In Katalonien und auf den Kanaren sind die Kämpfe bereits verboten.

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