Sa, 21. Oktober 2017

Bösartiger Racheakt

07.07.2016 17:00

„Freunde“ erklärten Mann gleich dreimal für tot

Flugzeugabsturz, Amoklauf und Bombenattentat: Das Gesicht eines jungen Mannes findet sich gleich dreimal unter den Opfern der tragischsten Vorfälle dieses Jahres. Wie sich nun herausstellte, erklärten ihn seine ehemaligen Freunde aus Rache für tot.

Erstmals tauchte "Alfonso" - der Name ist erfunden - nach dem Absturz der Egyptair-Maschine im Internet auf. Die zweite Todesmeldung folgte im Zuge der blutigen Schießerei in der US-Diskothek "Pulse". Und auch bei dem Anschlag auf den Atatürk-Flughafen in Istanbul ließ "Alfonso" sein Leben. Ein Twitter-Nutzer stellte ein Foto des jungen Mannes mit den Worten "Ruhe in Frieden, mein Bruder" ins Netz.

Zig Medien, darunter die "New York Times", berichteten über das Opfer. Einzig: Der abgebildete Mann erfreut sich bester Gesundheit. Der Mexikaner schuldet offenbar mehreren Personen einen Haufen Geld. Auf Twitter bekannten sich ehemalige Freunde zu dem geschmacklosen Racheakt: "Wir wollen seinen Ruf ruinieren. Die ganze Welt soll sein Gesicht kennen."

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