Sa, 26. Mai 2018

"Krone"-Ombudsfrau

13.07.2016 06:00

Online-Reisebüro zahlte Guthaben nicht aus

Großen Ärger bereitete ein Internet-Reisebüro einem Leser aus Kärnten. Ein halbes Jahr lang versuchte Gerd N. vergeblich, das Geld für einen Reisegutschein erstattet zu bekommen. Dieser war bei der Buchung seiner Mallorca-Reise im letzten Jahr nämlich nicht berücksichtigt worden. Erst als sich die Ombudsfrau einschaltete, kam Bewegung in den Fall…

Eine mehrtägige Flugreise auf die spanische Urlaubsinsel Mallorca buchte Gerd N. im August 2015 bei einem Online-Reiseanbieter. Der Kärntner verfügte über einen 100-Euro-Gutschein des Reiseportals und wollte diesen im Zuge seiner Buchung gleich einlösen. "Ein direktes Gegenrechnen mit dem Reisepreis war nicht gestattet. Laut den Allgemeinen Geschäftsbedingungen sollte mir der Betrag des Gutscheins aber vier Wochen nach der Buchung ausbezahlt werden", berichtete der Leser.

Weil das nicht passierte, kontaktierte Herr N. das Kundenservice des Internet-Reisebüros mehrmals schriftlich und telefonisch. Monatelang wurde ihm immer wieder eine rasche Überweisung versprochen, doch es passierte nichts. Im Februar flatterte dann schließlich ein Verrechnungsscheck ins Haus. Der Haken daran: Für die Einlösung des Schecks wären dem Kärntner hohe Spesen entstanden. Da auch eine neuerliche Beschwerde keinen Erfolg brachte, wandte sich Herr N. schließlich an uns.

Nachdem die Ombudsfrau bei Ab-in-den-Urlaub "anklopfte", entschuldigte man sich für die entstandene Verzögerung und veranlasste eine kurzfristige Auszahlung des Betrages an den Leser.

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