Mi, 22. November 2017

UNO meldet:

05.07.2016 17:22

30.000 „ausländische Terroristen“ im Irak & Syrien

Angesichts der jüngsten Erfolge beim Kampf gegen die IS-Dschihadisten im Irak warnen die Vereinten Nationen vor Anschlägen in ihren Herkunftsländern wie Marokko oder Tunesien. Der Leiter des UNO-Komitees zur Terrorismusbekämpfung, Jean-Paul Laborde, sagte am Dienstag in Genf, derzeit befänden sich etwa 30.000 "ausländische terroristische Kämpfer" im Irak und in Syrien.

Da der Aktionsradius des IS im Irak kleiner werde, wichen viele Kämpfer zunehmend nicht nur nach Europa, sondern auch in ihre Heimat aus. Der Franzose Laborde sagte, die Angriffe dort drohten "immer heftiger" zu werden - auch als Antwort auf den zunehmenden Druck, der auf die Jihadisten ausgeübt werde.

Er riet den Staaten, ein "Filtersystem" einzurichten, mit dessen Hilfe unter den rückkehrenden Kämpfern die wirklich gefährlichen ermittelt werden könnten. Die Staatengemeinschaft solle beim Anti-Terrorkampf außerdem verstärkt mit Internetfirmen wie Google, Twitter und Microsoft zusammenarbeiten. Die Meinungsfreiheit müsse allerdings gewahrt bleiben, fügte der ehemalige Richter Laborde hinzu.

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