So, 22. Oktober 2017

Auch über Österreich

05.07.2016 12:09

Bombendrohung: El-Al-Flugzeug von Jets begleitet

Wegen einer Bombendrohung ist eine israelische Passagiermaschine am Dienstagmorgen über der Schweiz und über Österreich kurzzeitig von Kampfflugzeugen begleitet worden. Allerdings sei an Bord der Boeing 747 kein Sprengsatz gefunden worden, teilte das israelische Außenministerium mit. Die Maschine aus New York sei zu Mittag planmäßig auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv gelandet.

Demnach war bei den US-Flugbehörden eine anonyme Bombendrohung eingegangen. Es sei behauptet worden, in der Küche des Flugzeugs befinde sich eine Bombe. Die USA hätten die Schweiz darüber informiert, während die Passagiermaschine in ihren Luftraum geflogen sei.

Zwei Schweizer Kampfflugzeuge stiegen dann gegen 8.30 Uhr im Gebiet von Schaffhausen nahe der deutschen Grenze zu dem Flugzeug der Gesellschaft El Al auf. Durch den Einsatz ließen zwei Überschallknalle die Schweizer Luft erzittern. Die Kampfjets nahmen die Linienmaschine an der französischen Grenze in Empfang und begleiteten sie bis zur österreichischen Grenze.

Auch Eurofighter aufgestiegen
Nachdem die österreichischen Behörden von der Schweiz informiert worden waren, stiegen zwei Eurofighter zu einem Alarmstart auf, teilte ein Sprecher des Bundesheeres mit. Im österreichischen Luftraum wurde die Maschine im Tiroler Raum abgefangen und bis Villach begleitet.

Die Eurofighter hätten einen "technischen Einsatzflug" durchgeführt und seien bewaffnet gewesen, so der Sprecher. Es habe sich um eine scheinbare Notsituation gehandelt. Derartige Einsätze seien die "ureigenste Funktion" der Eurofighter. Sie kämen pro Jahr bis zu 50 Mal vor. Vor zwei Jahren habe es einen vergleichbaren Einsatz mit einem türkischen Passagierflugzeug gegeben.

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