So, 19. November 2017

Schwere Schäden

04.07.2016 17:05

Starkregen spülte Krater in Beton der Westautobahn

Der Starkregen am Wochenende demolierte sogar die Westautobahn: Bei Lindach mussten zwei Fahrstreifen gesperrt werden, weil unter den Fahrbahnen riesige Krater entstanden sind. Inzwischen liegt auch die  Juni-Wetterstatistik vor: Bundesweit gab’s 330.873 Blitze, am ärgsten war es aber am Attersee.

"Unser Streckendienst hat am Sonntag Mittag entdeckt, was los ist. Unter der 40 Zentimeter dicken Asphaltdecke sind richtige Krater entstanden. Der größte Krater musste mit 20 Kubikmetern Beton aufgefüllt werden. Insgesamt haben wir drei Betonmischwägen gebraucht", berichtet Asfinag-Regionalleiter Alexander Högl vom ungewöhnlichen Einsatz: "Ich bin zehn Jahre bei der Asfinag. So etwas hab’ ich erst zum zweiten Mal erlebt."

Unwetter beendete Kur
In Bad Wimsbach-Neydharting tritt langsam wieder Normalität ein. Im Moorbad geht es nun um die Schadensbegrenzung, wie Pflegedienstleiterin Veronika Schiller schildert: "Wir haben 110 Gäste im Haus gehabt. Einige sind abgereist, weil ihre Kur zu Ende war. Der Großteil wurde aber auf zwei Häuser in Niederösterreich und Kärnten aufgeteilt. Bei uns sind die Keller voll gelaufen, auch im Erdgeschoß ist das Wasser bis zu 20 Zentimeter hoch gestanden." Die Schadenshöhe ist noch unbekannt.

330.873 Blitze über Österreich
Die Wetterstatistik für den Juni ist jedenfalls beeindruckend: Bundesweit zuckten 330.873 Blitze über den Himmel, Oberösterreich war mit 82.432 Entladungen Spitzenreiter. Besonders "erleuchtet" ist Berg im Attergau: "Dort wurden im Juni 72 Blitze pro Quadratkilometer erfasst", weiß ubimet-Meteorologe Konstantin Brandes. Generell sei die Atterseeregion im Vormonat die blitzreichste Gegend Österreichs gewesen. Die Feuerwehren rückten im Juni übrigens zu 2331 Einsätzen aus. Im  Juli waren es bereits 362 Einsätze - meist wegen Unwettern.

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