Do, 19. Oktober 2017

Rapid und Salzburg

04.07.2016 09:45

Im Schatten der grünen Hölle rüsten „Bullen“ auf

Der Countdown läuft! Freitag steigt das Cup-Kickerl gegen Karabakh auf dem Sportclub-Platz, ehe am Samstag für Rapids Mitglieder das Allianz-Stadion erstmals seine Pforten öffnet. Weshalb alle rotieren. In der neuen Arena zur Mission 33 - das war immer das Ziel. Der 12. Mann ist vielleicht der größte Trumpf im Titelrennen.

Knapp 13.000 Abos sind bereits weg. Die Vorfreude ist riesig. Auf die grüne Hölle, die ganze Atmosphäre. Am Samstag gibt’s nur für die Mitglieder einen Vorgeschmack mit einem Legenden-Spiel als Höhepunkt. Da haben alle Tribünen, Gastrostände offen. "Ein Testlauf, wir simulieren ein Spiel", erklärt Klubservice-Chef Marek die Generalprobe eine Woche vor der offiziellen Stadioneröffnung gegen Chelsea. "Probleme kann es ja immer geben."

Auch auf dem Rasen. "Wir werden mit einer Truppe in die Saison gehen, die Meister werden soll und kann", hatte Rapid-Präsident Krammer angekündigt. Ein schwerer Rucksack für Neo-Coach Büskens, wenn man nach Salzburg blickt. Zwar verlor der Meister Keita und Schmitz - dennoch hat die neue Bullen-Truppe vielleicht noch mehr Qualität als letzte Saison. Definitiv aber mehr Tiefe.

Oscar hat 32 Profis
Derzeit hat Trainer Oscar 32 (!) Kaderspieler. Dazu neben Soriano mit Dabbur (3,5 Millionen Euro) einen zweiten Knipser. Und Neuzugang Gulbrandsen auf der Bank, wo auch Wanderson (kam von Getafe) landen dürfte. Den von St. Pauli geholten Rzatkowski kürte der "Kicker" als besten Sechser der zweiten deutschen Liga. Dazu bekannte sich Hinteregger vorerst zu den Bullen. Und aus Hütteldorf kam auch noch Stangl. Rund acht Millionen Euro wurden wieder investiert. Im letzten Test Bern beim 3:1 beherrscht. Nicht so schlecht.

Während sich Rapid ziert, für den fehlenden Sechser "richtiges" Geld in die Hand zu nehmen. Trotz 30-Millionen-Budget. Vielleicht vernünftig. Nur: Das Stadion kann zwar mehr Punkte bringen, gewinnt aber keine Titel.

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