Di, 21. November 2017

Ewiges Warten auf OP

03.07.2016 19:00

Spitalsmisere: Das sagen die krone.at-User

Riesen-Echo auf den "Krone"-Bericht über Wolfgang Bohrn: Der Flughafen-Chauffeur mit Bandscheibenvorfall und heftigen Schmerzen muss eineinhalb Jahre auf einen Untersuchungstermin und noch länger auf eine Operation im Orthopädischen Spital Speising warten. Unsere Leser sind empört.

Einige berichten auf krone.at über ganz ähnliche Erfahrungen. So schreibt etwa User dimaro: "Hätte in Speising 26 MONATE auf eine Knie OP warten sollen, gegen Honorarnote bekam ich im EKH in 10 Tagen ein neues Knie." Zusammenfassend: Offiziell dauert alles furchtbar lange.

Zahlt man aber privat oder ist man Privatpatient beim Chefarzt, dann geht es ruck, zuck. User gerry53: "Geld regiert die Welt und jetzt auch die Krankenhäuser. Schlimm, was es so alles gibt in dieser Bananenrepublik." Und auch Leserin BlackPearl zeigt sich empört: "Ist doch Wahnsinn!! 2 Klassen, nein eher, 3 Klassen Medizin in Österreich. Traurig für dass was das arbeitende Volk an SV monatlich abzugeben hat."

"Logisch. Traumatisierte Täter haben Vorrang. Da wimmelts dann von Gratisversorgung, Gratisgutachter, Gratispsychologen, Gratisnachsorge. Mein "X" gibt bei der Wahl auch gratis. Ich hoff es ist nicht umsonst", meint Speculator.

Andere stellen einen Zusammenhang zwischen den Asylwerbern und den Wartezeiten her. "Hab eine Verwandte im Krankenhaus, die erzählte die Newcomer kommen immer gleich dran, weil sie einen Übersetzer mithaben und der muss gleich weiter zum nächsten", schreibt Oesifan.

Ähnlich sieht es auch User rainoldo: "Wirklich wichtig ist nur das die 'Flüchtlinge' versorgt werden, man will sich ja nichts nachsagen lassen oder? Was für zustände." FrauSolingen berichtet: "War gestern auch in der Klinik. 2/3 Ausländer."

Und einige meinen, Politiker werden auch in der Medizin bevorzugt. Das "einfache Volk" müsse sich sich hinten anstellen. Tenor der Zuschriften: Es herrscht der Eindruck, dass hart arbeitende Menschen, die das System noch irgendwie am Laufen halten, benachteiligt werden. Und Rot-Grün arbeite hartnäckig daran, dass dieser Eindruck sich weiter verfestigt.

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