So, 22. Oktober 2017

Große Suchaktion

03.07.2016 15:41

24-jähriger Bergläufer stirbt nach Halbmarathon

Tragisches Ende eines Bergmarathons um den Gmundnerberg im oberösterreichischen Altmünster im Bezirk Gmunden: Ein 24-jähriger Teilnehmer, der auch nach Stunden noch nicht im Ziel angekommen war und daraufhin als vermisst galt, ist in unwegsamem Gelände tot aufgefunden worden. Der junge Mann hatte den Bewerb Samstagmittag erschöpft abgebrochen. Nach einem Telefonat mit seiner Mutter fehlte von ihm jede Spur.

Der 24-Jährige hatte Samstagfrüh die Halbdistanz des Bergmarathons gestartet. Gegen Mittag meldete er sich dann noch bei seiner Mutter und sagte, dass er sich nicht gut fühle und den Bewerb abbreche.

Zuletzt wurde der Mann erschöpft in der Nähe des Naturfreundehauses gesehen. Dort sei er auch von Streckenposten angesprochen worden, ob er Hilfe brauche, um ins Tal zu gelangen, schildert Polizeisprecher Bernd Innendorfer. Diese habe er aber nicht angenommen.

Suche mit rund 100 Helfern und Polizeihubschrauber
Als er selbst nach Stunden nicht im Ziel ankam, alarmierte seine Freundin die Polizei. Rund 100 Einsatzkräfte von Bergrettung, Polizei, Feuerwehr, Alpinpolizei und eine Diensthundestaffel begannen daraufhin mit der Suche nach dem Vermissten. Auch ein Polizeihubschrauber überflog das Gebiet mit einer Wärmebildkamera.

Am Sonntagnachmittag entdeckten die Helfer schließlich den vermissten 24-Jährigen aus Ottnang am Gmundnerberg unterhalb eines steilen Geländestücks tot in einem Waldstück. Noch ist unklar, ob er an den Folgen eines Sturzes oder an einem körperlichen Gebrechen gestorben ist, sagte Innendorfer.

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