Mo, 20. November 2017

Deutschland jubelt

03.07.2016 08:45

Dieser Elfer-Krimi ist bereits Fußball-Geschichte

Was für ein Elfer-Krimi! Und alle feiern Jonas Hector! Der Köln-Star knackte den Italien-Fluch und katapultierte mit dem entscheidenden Elfmeter Deutschland ins Halbfinale der EURO 2016! Seit 46 Jahren hatte es bei Großereignissen keinen Sieg mehr für das DFB-Team gegen die "Squadra Azzurra" gegeben. Und nun schießt sich EM-Held Hector in seinem 19. Länderspiel in die deutsche Fußall-Geschichte! Während Deutschland jubelt, muss Italien die Heimreise antreten. Und das Netz lacht über den verschossenen Elfmeter von Simone Zaza (siehe Video oben ab 00:25).

Torwart Manuel Neuer konnte es kaum fassen: "Es war das irrste Penalytschießen. Das habe ich noch nie erlebt!" Jonas Hector zeigte bessere Nerven als Mesut Özil, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger, die ihre Elfmeter vernebelten.

"Das ist schwer, in Worte zu fassen. Aber ich bin überglücklich, dass er doch reingegangen ist. Es waren nicht mehr viele Leute da. Irgendwann muss man dann, und dann hab ich mein Herz in die Hand genommen. Wir sind zum Glück eine Runde weiter. Es war sehr anstrengend. Natürlich war etwas Glück dabei", so der Kölner nach der dramatischen Partie.

Mit dem entscheidenen Strafstoß avanciert er zum Helden der Elfmeterschlacht gegen Italien! Während den Weltmeistern Schweinsteiger, Müller und Özil die Nerven versagten, verwandelten vor allem die Youngsters wie Julian Draxler und Joshua Kimmich ihre Elfer sicher. Auch von Trainer Joachim Löw gab es großes Lob: "Es ist schon beeindruckend, mit welcher Gelassenheit, aber auch Konsequenz die Youngsters ihre Elfmeter vor so einer Kulisse verwandelt haben. Aber es spricht für sie."

Die Italiener hingegen waren am Boden zerstört. Die "Squadra Azzurra" verlor zum ersten Mal bei einer EM gegen Deutschland. Nicht nur für die italienischen Fans war das Aus gegen Deutschland eine neue, unangenehme Erfahrung, auch die Spieler konnten ihre Entäuschung kaum in Worte fassen. "Wir haben jeden Grund zum Heulen. Wir haben so viel gegeben, wir waren so nahe dran. Es ist verrückt, wenn man daran denkt, dass die Deutschen drei Elfmeter verschossen haben und es für sie trotzdem gereicht hat. Wir haben unsere Seele gegeben, um unseren Traum zu verfolgen", sagte Tormann-Legende Gianluigi Buffon.

"Niemand wird sich an uns erinnern"
Und Abwehrspieler Andrea Barzagli brach im TV-Interview in Tränen aus: "Nichts von all den guten Dingen, die wir getan haben, wird bleiben. In ein paar Jahren wird sich niemand mehr an dieses Team, das wirklich alles gegeben hat, erinnern."

Im Internet avancierte vor allem der verschossenen Elfer von Simone Zaza zur Lachnummer. Der 25-jährige Stürmer von Juventus Turin wurde extra für die Elfer-Schlacht eingewechselt und scheiterte mit seinen Trippelschritten kläglich. Hier die besten Reaktionen aus den sozialen Netzwerken:

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden