Mo, 11. Dezember 2017

Häftling verletzt

02.07.2016 17:00

Ausbruchsversuch endet mit Heli-Flug ins Spital

Als "Klettermaxe" wollte ein Häftling aus der Justizanstalt Korneuburg in Niederösterreich türmen. Doch dabei stürzte der albanische Serieneinbrecher von einer Mauer - und brach sich das Becken. Somit endete sein Fluchtversuch in die Freiheit mit einem Rettungsflug ins nächste Spital, wo er nun auch im Krankenbett bewacht wird.

In Actionfilmen flüchten Mafiabosse üblicherweise mit Hubschraubern aus diversen Gefängnissen. Nun landete auch in der Justizanstalt Korneuburg ein Helikopter - von unserem Leserreporter Christian Grünwaldner mit der Kamera festgehalten.

Statt Freiheit ein tiefer Fall
Allerdings landete die ÖAMTC-Crew nicht im "Häfngarten", um einem inhaftierten Mafioso zur Flucht zu helfen, sondern um einen verurteilten Serienverbrecher ins Spital zu fliegen. Denn der Albaner war beim Ausbruchsversuch von einer Mauer fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Er zog sich dabei einen Beckenbruch sowie eine Fraktur der rechten Hand zu.

"So schlimm und bedauernswert die Verletzungen des Häftlings auch sind, so hat eine interne Sicherheitsuntersuchung des Falls bestätigt, dass die Umbauten in der Justizanstalt Korneuburg einen Ausbruch praktisch unmöglich machen", so das objektive Resümee von General Josef Schmoll vom Justizministerium.

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