Fr, 24. November 2017

Polizei ermittelt

29.06.2016 16:02

Erneut Morddrohungen gegen „Charlie Hebdo“

Wegen neuer Morddrohungen gegen die Redaktion von "Charlie Hebdo" hat die Pariser Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Es habe als "sehr bedrohlich" eingestufte Mitteilungen an die französische Satirezeitschrift gegeben, berichtete die Zeitung "Le Parisien" unter Berufung auf Ermittler.

Justizkreise bestätigten die Informationen am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Demnach wurden im Juni rund 20 bedrohliche Botschaften auf der Facebook-Seite von "Charlie Hebdo" veröffentlicht.

Am 22. Juni ging zudem ein Brief mit Morddrohungen und dem Ausspruch "Allahu akbar" (Gott ist groß) in der Redaktion ein, die daraufhin Anzeige erstattete. "Bisher ist in dieser Angelegenheit noch niemand festgenommen worden, die Ermittlungen laufen noch", sagte ein Ermittler.

Blutige Terrorserie erschütterte Paris
Mit dem Überfall auf "Charlie Hebdo" begann am 7. Jänner 2015 in Paris eine blutige Terrorserie. Beim Anschlag auf die Redaktion starben zwölf Menschen, an den Folgetagen wurden eine Polizistin auf der Straße sowie vier Geiseln in einem Supermarkt für koschere Lebensmittel erschossen. Die Redaktion hat inzwischen ein neues, stark gesichertes Büro bezogen und steht unter Polizeischutz.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden